Felleckenesch Grünes Licht für neues Baugebiet in Gehrde

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Das Baugebiet Felleckenesch – hier ein Blick von der Schevenriede – schließt eine Lücke an den Enden von Ulmenweg, Buchenweg und Kleiner Esch. Die Aufteilung will die Gemeinde Gehrde aber noch einmal gründlich überarbeiten lassen. Foto: Sigrid SchülerDas Baugebiet Felleckenesch – hier ein Blick von der Schevenriede – schließt eine Lücke an den Enden von Ulmenweg, Buchenweg und Kleiner Esch. Die Aufteilung will die Gemeinde Gehrde aber noch einmal gründlich überarbeiten lassen. Foto: Sigrid Schüler

Der Gehrder Gemeinderat hat den Knoten durchgehauen und die Baugebietsplanung für den Felleckenesch auf den Weg gebracht.

Gehrde. Wenn alles gut gehe, könnten Bauherren dort vielleicht schon Ende des Jahres loslegen, erklärte Bürgermeister Günther Voskamp (Grüne) in einer Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend. Als die Gemeinde Gelegenheit bekam, ihre Neubausiedlung nach Südwesten um etwa 30 Bauplätze zu erweitern, wollte sie dort auch „nachhaltiges Bauen“ verwirklichen, erläuterte er. Mietwohnungen würden nun aber an anderer Stelle schon entstehen. Günstige Fernwärme bleibe weiter im Gespräch für das Gebiet.

Offengelassen hatte der Bauausschuss kürzlich die Frage, wie kompakt die Grundstücke bebaut werden dürften. Der Gemeinderat einigte sich nun auf den Kompromiss, in der Hälfte des Gebiets eine 30-prozentige Überbauung zuzulassen (Grundflächenzahl 0,3) und in der anderen Hälfte 40 Prozent. In diesem Teil seien auch Reihenhäuser möglich und Toskanahäuser mit zwei Vollgeschossen, hieß es in der Gemeinderatssitzung.

Die Gemeinde lässt nun den Plan für das Baugebiet aktualisieren. In Kürze sollen die etwa 30 Bauinteressenten ihn in einer Versammlung vorgestellt bekommen und dort ihre Wünsche nach Aufteilung der Grundstücke einbringen können. Wenn es keine Verzögerungen mehr gebe, erklärte Voskamp, könne vielleicht gegen Ende des Jahres die Bebauung des Gebietes beginnen.

Ingrid Thesing (SPD) hätte sich mehr Nachhaltigkeit vorstellen können. Für sie gebe der Kompromiss nur „den kleinsten gemeinsamen Nenner“ wieder, erklärte sie. Michael Lange (Wählergemeinschaft) erklärte dagegen, er sehe in der Vereinbarung „eine guten Kompromiss“. Für die CDU sagte Axel Meyer zu Drehle: „Wir wollen so wenig wie möglich regulieren. Aber bestimmte Regeln müssen sein.“


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