Heimatverein pflanzt 250 Wildgehölze Streuobstwiese in Ankum wird „aufgemotzt“

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Freiwillige pflanzten eine Wildstrauchhecke auf der neuen Streuobstwiese des Heimatvereins Ankum. Foto: Karl WanstrathFreiwillige pflanzten eine Wildstrauchhecke auf der neuen Streuobstwiese des Heimatvereins Ankum. Foto: Karl Wanstrath

Ankum. Im Herbst 2017 legte der Heimatverein Ankum am Kettenkamper Weg etwas außerhalb des Ortes ein Streuobstwiese an. Freiwillige pflanzten dort jetzt zusätzlich eine Hecke aus 250 einheimischen Wildsträuchern an. Kopfweiden und einen 600 Quadratmeter großen Blühstreifen.

Der Ankumer Heimatverein unternahm damit eine weitere Pflanzaktion im Rahmen seines im Jahr 2017 ins Leben gerufenen Streuobstwiesenprojektes. Während im Herbst des vergangenen Jahres auf dem Grundstück an der Kettenkamper Straße 40 hochstämmige regionaltypische Obstsorten gepflanzt wurden, legten freiwillige Helfer nun eine insgesamt etwa 100 Meter lange Wildstrauchhecke an.

Die Heimatfreunde bepflanzten die in dreireihiger Form angelegte Hecke mit ausschließlich heimischen Wildgehölzen. Dabei wurden Gehölzarten ausgewählt, die sowohl für den Menschen als auch für die Tiere von großem Nutzen sind. Neben Frühjahrsblühern wie Kornelkirsche, Haselnuss, Weißdorn, Heckenkirsche und Schlehe wurden auch Sommerblüher wie Hundsrose, Schwarzer Holunder, Roter Hartriegel und Gewöhnlicher Schneeball in die Erde gesetzt.

Feuchtbiotop auf dem Gelände

Insgesamt pflanzten die ehrenamtlichen Helfer mehr als 250 Sträucher. Zusätzlich wurde am Rand des auf dem Areal liegenden Feuchtbiotops eine kleine Hecke aus Kopfweiden angelegt.

Zwischen der neu angelegten Wildstrauchhecke und der angrenzenden Ackerfläche säten die Vereinsmitglieder einen etwa 150 Meter langen und vier Meter breiten Blühstreifen aus heimischen Blumen, Gräsern und Kräutern.

Vereinsvorsitzender Erwin Küdde und Ankums Bürgermeister Detert Brummer-Bange bedankten sich bei den mehr als 15 freiwilligen Helfern für die geleistete Arbeit. Einen besonderen Dank richteten sie an Franz Wellmann, Karl Wanstrath, Hans Summe und Bernd Kemper für die sehr gute Vorbereitung der Pflanzaktion. Ein weiterer Dank ging an Rita Summe für die ausgezeichnete Verpflegung.


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