Verdion baut, Imperial zieht ein Grundstein für Gefahrstofflager bei Rieste offiziell gesetzt

Von Marcus Alwes


Rieste. Die ersten Säulen und Wände des künftigen Gefahrstofflagers im Niedersachsenpark stehen bereits, doch nun ist auch der Grundstein für den mächtigen Hallen- und Bürokomplex der Imperial Logistics International offiziell gesetzt.

Das Unternehmen wird das Gebäude, das etwa gegen Ende des Jahres 2018 bezugsfertig sein soll, von dem auf Logistikimmobilien spezialisierten Investor und Projektentwickler Verdion (Hauptsitz London) langfristig anmieten. Letztgenannter führt die Maßnahme zusammen mit dem Generalunternehmer – der lippischen Kögel+Nunne Bau GmbH – durch. „Es ist das zweite Gebäude das Verdion für Imperial errichtet. Das Vertrauen auf beiden Seiten ist da“, stellte Manager Stephan Dalbeck fest. „Und wir freuen uns, in ein paar Monaten wieder mit Ihnen hier zu sein, wenn alles fertig ist“, sagte der Verdion-Vertreter in Richtung der Gäste der Grundsteinlegung.

Rund 70 langfristig sichere und qualifizierte Arbeitsplätze entstehen

2,8 Hektar umfasse das Imperial-Gelände im Süden des Niedersachsenparks, auf 12500 Quadratmetern davon gebe es künftig Lagerflächen. Weitere 750 Quadratmeter seien für Büroräume vorgesehen. Das Hochregallager werde Platz für ca. 20000 Chemie-Paletten-Stellplätze bieten. „Rund 70 langfristig sichere, qualifizierte Arbeitsplätze“ sollen hier für Fachkräfte entstehen, gab Imperial-Sprecher Michael Pohl einige Eckdaten zur Ansiedlung bekannt. Identische Lagerhallen stünden bereits seit einiger Zeit in Amelsbüren vor den Toren von Münster (unsere Redaktion berichtete).

Ähnlich wie Verdion-Mann Dalbeck hatte auch Pohl gute Laune mitgebracht. „Ein Grundstein ist immer ein besonderer Stein“ betonte er stolz, und fügte mit Blick auf die bereits begonnenen Baumaßnahmen augenzwinkernd hinzu: „Eigentlich müssten wir ja schon Richtfest feiern, aber wir machen hier heute eine Grundsteinlegung.“ Wie dem auch sei – Imperial investiert etwa 15 Mio. Euro in sein jüngstes Vorhaben bei Rieste und Neuenkirchen-Vörden.

„Kein Hexenwerk, sondern normale industrielle Arbeitsschritte“

Zur Grundsteinlegung im Niedersachsenpark gab es für Verdion und Imeprial eine zuckersüße Tortenüberraschung.

Niedersachsenpark-GmbH-Geschäftsführer Uwe Schumacher lobte unterdessen die Zusammenarbeit mit den Gefahrstofflager-Experten „seit Tag eins“. Er habe „selten einen so professionellen Auftritt gesehen“, erklärte er mit Blick auf die neuen Nachbarn im Park. Auch der Riester Bürgermeister Sebastian Hüdepohl hieß die Verantwortlichen der Imperial Logistics International mit offenen Armen willkommen. Das Unternehmen habe „einen guten Standort an der A1“ gewählt. Der Bau im äußersten Süden zeige „noch einmal eindrucksvoll die gesamte Ausdehnung des Niedersachsenparks“, so Hüdepohl weiter. Nach den Gesprächen und Besichtigungen bei Imperial könne er mit Bestimmtheit sagen, hier werde „maximale Sicherheit geboten“. In den Gefahrstofflager-Hallen werde es „kein Hexenwerk geben, sondern ganz normale industrielle Arbeitsschritte“.