Neue Lehrstellenbörse „Last-Minute-Azubi“ in der BBS Bersenbrück

Von Martin Schmitz

Am Stehtisch sollen sich Arbeitgeber und potenzielle Auszubildende kennenlernen. Am 24. April findet in den Berufsbildenden Schulen erstmals die Lehrstellenbörse „Last-Minute-Azubi 2018“ statt. Organisiert haben sie Ralf Holzgrefe (BBS), Klaus Ortmann (Arbeitsagentur), Thomas Heilig (BBS) und für die Maßarbeit Kerstin Hüls und Thomas Heidker (von links).

            
.Foto: Martin SchmitzAm Stehtisch sollen sich Arbeitgeber und potenzielle Auszubildende kennenlernen. Am 24. April findet in den Berufsbildenden Schulen erstmals die Lehrstellenbörse „Last-Minute-Azubi 2018“ statt. Organisiert haben sie Ralf Holzgrefe (BBS), Klaus Ortmann (Arbeitsagentur), Thomas Heilig (BBS) und für die Maßarbeit Kerstin Hüls und Thomas Heidker (von links). .Foto: Martin Schmitz

Bersenbrück. Wer sucht noch eine Lehrstelle zum 1. August? Die „Last-Minute-Azubi 2018“ am 24. April in den Berufsbildenden Schulen (BBS) will Arbeitgeber und Auszubildende zusammenbringen. Etwa 30 Unternehmen sind dabei, bieten ebenso viele Berufe an.

In der Ilek-Region Nördliches Osnabrücker Land hatte ein Bündnis von Institutionen und Unternehmen die Jobmesse „Azubis werben Azubis“ geschaffen. Sie fand wechselweise in den vier Samtgemeinden des Osnabrücker Nordlandes statt, örtliche Unternehmen waren die Gastgeber. Vergangenes Jahr übernahm Georg Dobelmann mit seinem „Goodies-Center“ die Rolle, einem Handelszentrum für Sonderposten in Ankum.

Bewerbungsgespräch

Zielgruppe sind Schüler, Eine Projektgruppe aus Vertretern der BBS, der Arbeitsagentur und der Maßarbeit des Landkreises Osnabrück hat das Konzept weiterentwickelt. Weniger Aufwand, ein größerer Einzugsbereich, direkte effektive Kontakte sind das Rezept, das die Last-Minute-Lehrstellenbörse auszeichnen soll. Der Radius wird über Bramsche hinaus bis nach Wallenhorst ausgedehnt. Die Organisatoren stellen sich so eine Art Speed-Dating vor, erläutert Ralf Holzgrefe von der BBS. „Die Unternehmen brauchen keine Stände aufzubauen, ein Roll-up und ein Stehtisch reichen“, erläutert er.

die im Sommer die Schulen verlassen. Sie ziehen von Stehtisch zu Stehtisch. Es empfiehlt sich, Bewerbungsunterlagen mitzubringen, Zeugnisse etwa. Die müssten aber nicht unbedingt vollständig sein, denn wenn Bewerber und Lehrherr ernsthaftes Interesse auf der Gegenseite spüren, dürfte eine Verabredung zu einem Bewerbungsgespräch mit allem Drum und Dran der nächste Schritt sein.

Berufsberater sind da

Holzgrefe und seine Mitstreiter sehen ein Bewerberpotenzial. Viele Schüler zieht es in die Vollzeitschulen des Bersenbrücker Berufsschulzentrums, häufig mit dem Wunsch, sich mit der Festlegung auf einen Beruf noch Zeit zu lassen. Vielen sei aber nicht bewusst, dass dieses Schuljahr schon als erstes Lehrjahr zählt. Warum also nicht zu einem Unternehmen gehen, das mehr Praxis zu bieten hat und ein Gehalt?

An dieser Stelle kommen die Berufsberater ins Spiel, auch sie nehmen in großer Zahl an der Last-Minute-Azubi teil. Die BBS verbinden die Lehrstellenbörse mit einem Beratungstag für Abgangsschüler und Berufsschüler. Ihre Fachlehrer nehmen als Ansprechpartner an der Börse teil. Die Arbeitsagentur bringt das Team ihrer Jugendberufsagentur ein und ihre örtlichen Berater, berichtet Klaus Ortmann. Im Berufsinformationszentrum BIZ in Osnabrück laufe das Konzept Last-Minute-Azubi-Börse bereits erfolgreich.

Die Schulen sind einbezogen, sollen die Information über die Börse an ihre Schüler weitergeben. Eltern könnte mit ihren Kindern selbstverständlich auch vorbeischauen, wenn am 24. April von 15 bis 18 Uhr das BBS-Foyer zur Berufsbörse wird, sagt Kerstin Hüls, die mit Thomas Heidker die Maßarbeit in der Projektgruppe vertritt. Über die Börse informieren die BBS auch auf ihrer Website bbs-bersenbrueck.de.


Ansprechpartner: Ralf Holzgrefe, Thomas Heilig, Telefon 05439-9402247 oder -218, E-Mail region-des-lernens@bbs-bersenbrueck.de