Heimatverein beginnt mit Pflanzaktion Zehn verschiedene Vogelnährgehölze an Riester Schutzhütte

Von Lydia Münstermann

Der Vorsitzende Alfred Richter (r.) und Bernard vor dem Brocke (l.) vom Heimatverein pflanzten verschiedene Gewächse an der Schutzhütte. Foto: Lydia MünstermannDer Vorsitzende Alfred Richter (r.) und Bernard vor dem Brocke (l.) vom Heimatverein pflanzten verschiedene Gewächse an der Schutzhütte. Foto: Lydia Münstermann

Rieste. Zuletzt stand die Riester Schutzhütte auf einer eher brachen Fläche, das ändert sich allerdings in diesen Tagen und Wochen.

Denn unlängst trafen sich sechs Mitglieder des Heimatvereins, um den Platz rund um die Hütte neu zu gestalten. Der erste Schritt des Projekts war die Pflanzung von neuen Sträuchern. Ursprünglich war der Platz mit Pappeln umringt, die allerdings brüchig waren und aufgrund der Verkehrssicherheit von der Gemeinde entfernt werden mussten. „Bereits in zwei Jahren soll sich hier eine Strauchschicht aus Früh- und Spätblühern um die Hütte gebildet haben“, erklärt Heimatverein-Vertreter Bernard vor dem Brocke.

Zehn verschiedene Vogelnährgehölze – wie beispielsweise der Schneeball, dornenlose Rosen oder Pfaffenhütchen – wurden folglich im Außenbereich eingesetzt und sollen auch nachhaltig für eine schönere Umgebung sorgen. Die verschiedenen Gewächse seien außerdem gut für die Artenvielfalt, so vor dem Brocke.

In weiteren Arbeitseinsätzen sollen demnächst außerdem die Wände gereinigt und vom Graffiti befreit, ein neuer Dachbelag verlegt und der Eingangsbereich neu gestaltet werden.

Die Idee zur Renovierung kam durch die Entfernung der Pappeln. „Hier führen einige Rad- und Wanderwege – wie zum Beispiel der Bersenbrücker Landweg – entlang. Da lohnt sich die Instandhaltung“, betont vor dem Brocke. Die Arbeiten laufen in Kooperation mit der Gemeinde Rieste, der das Grundstück gehört. Die Schutzhütte unterhält der Verein selbst.

Der Vorstand ist somit nicht nur dankbar für die finanzielle Unterstützung der Gemeinde, sondern auch für eine neulich überreichte Spende der Kolpingsfamilie Lage-Rieste (unsere Redaktion berichtete).