„1850-er“ investieren Bersenbrück hat den besten Schützenplatz

Von Franz Buitmann

In der Generalversammlung des Schützenvereins Bersenbrück erfolgten zahlreiche Ehrungen, Teile des Vorstands wurden neu gewählt. Foto: Franz BuitmannIn der Generalversammlung des Schützenvereins Bersenbrück erfolgten zahlreiche Ehrungen, Teile des Vorstands wurden neu gewählt. Foto: Franz Buitmann

Bersenbrück. Der Schützenverein Bersenbrück von 1850 hat ein arbeitsreiches Jahr hinter sich. 30000 Euro investierte der Verein in die Modernisierung seiner Schießanlage und in seine Schützenhalle in der Hemke.

Rund 70 Teilnehmer begrüßte der stellvertretende Präsident Peter Ackmann zur Generalversammlung, er vertrat den erkrankten Präsidenten Wolfgang Küthe. Das Frühjahr 2017 habe ganz im Zeichen von Umbau und Renovierung der Schützenhalle gestanden, berichtete er. Scheibentransportanlagen, Gewehrauflagen und andere Einrichtungen wurden auf den aktuellen Stand gebracht. Statt der nicht ungefährlichen Kiesschüttung habe der Luftgewehrstand eine Bodenplatte aus Beton bekommen.

Neben neuer Beleuchtung erhielt die Anlage Lan- und HDMI-Anschlüsse und eine elektronische Schießanlage. Dank richtete Ackmann an die Spender Edda und Hermann Emde, die Volksbank Osnabrücker Land, die Kreissparkasse Bersenbrück, Frank P. Scriba und die Stadt Bersenbrück.

Die Firma Wurst machte mit einer Spende den Bau eines stabilen Kugelfangs am Adlerstand möglich. Angeschafft wurden zwei Pressluftgewehre, insgesamt wurden 30000 Euro investiert. Digitalisiert werden muss noch der Kleinkaliberstand, die Schießhalle bekommt eine neue Tür.

„Wir, der Schützenverein, sind für die Zukunft gut gerüstet, wir haben den besten Schützenplatz, die modernste Schießanlage und wir sind gut aufgestellt“, erklärte Vizepräsident Ackmann fest.

Schießsportleiter Michael Stoll erklärte, die Neuerungen gäben Motivation für den gesamten Schießsport. Schatzmeister Ralf Wiegmann bestätigten die Kassenprüfer Klaus Hanselmann und Daniel Wagner eine gesunde Kassenlage. Der Schützenverein hat zurzeit 721 Mitglieder, 105 davon sind Kinder und Jugendliche.

Nach einer längeren Diskussion lehnte die Versammlung einen Antrag des Vorstands ab, beim Königsschießen der Kinder und Jugendlichen auch Mädchen teilnehmen zu lassen.

Die Neuwahlen hatten folgendes Ergebnis: Stellvertretender Zugführer-Brink: Heinz Kannenberg, Zugführer-Brink: Hubert Wessel, Zugführer Zug-Süd: Frank P. Scriba, Zugführer Zug-Nord: Siegfried Schürmeier, stellvertretender Schießsportleiter: Rudolf Voss, stellvertretender Kommandeur: Dirk Westerkamp, stellvertretender Schriftführer: Lennart Westerkamp, Schatzmeister: Jan Wojtun, Kommandeur: Peter Ansmann, die Kassenprüfer wurden wieder gewählt. Zum Ehrenrat gehören neben dem Präsidenten, dem Schatzmeister und dem Schriftführer auch Herbert Feldmann, Theo Koddenberg und Heinz-Gerd Kamlage.

Ralf Wiegman erhielt als ausgeschiedener langjähriger Schatzmeister versehen mit einem großen Dank für seine kompetente Tätigkeit den Verdienstorden in Gold des Schützenvereins, Michel Trienen wurde mit dem Verdienstorden in Bronze ausgezeichnet.

Kommandeur Peter Ansmann sprach folgende Beförderungen aus: Lennart Westerkamp zum Leutnant, Dirk Westerkamp zum Hauptmann, Peter Niemann zum Oberleutnant, Jan Wojtun zum Major, Peter Ansmann zum Generalleutnant.

Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt: Hans-Dieter Hoevel und Arnold Böckmann. 50 Jahre Mitglied sind: Bernard Rolfes und Horst Schwitalla, 40 Jahre Mitglied sind: Robert Meyer, Siegfried Oevermann, Helmut Schwedler, Bernhard Middeke und Christof Ter Heide, 25 Jahre Mitglied sind: Ingo Grübener, Ingo Harnack, Werner Lampe, Oliver Schlichte und Christian Schoborg, sie erhielten eine Urkunde.