Sicherer über die B 214 Neue Fußgängerampeln in Ankum sollen Ostern stehen

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Ankum. Fußgänger können die B214 im Bereich des Ankumer Bahnhofs bald sicherer überqueren. In Höhe des Bahnhofs und an der Alfhausener Straße nahe der Einmündung der Straße „Harrenberg“ werden zwei Fußgängerampeln aufgebaut.

„Die Installation der Fußgängerampeln sind im Gange und werden wohl bis Ostern abgeschlossen sein“, begann Bürgermeister Detert Brumme-Bange in der Ratssitzung am Donnerstagabend seinen Bericht mit der erfreulichen Nachricht. „So schaffen wir einen sicheren Überweg für schwächere Verkehrsteilnehmer“, sagte der Bürgermeister. Wie Brummer-Bange erklärte, handelt es sich bei den Ampeln um sogenannte Dunkelampeln. Die Anlagen haben für den Verkehr auf der Bundesstraße nur rote und orange Lichtsignale, die nur im Bedarfsfall aufleuchten, also wenn ein Fußgänger den entsprechenden Taster drückt.

Zuversichtlich zeigte sich Brummer-Bange, dass die geplante Schnellbuslinie Fürstenau–Ankum–Bersenbrück im Sommer an den Start gehen kann. Weil die Fraktionen im Rat bereits ihre Zustimmung signalisiert hätten, könnte der Gemeinderat in der nächsten Sitzung einen entsprechenden Beschluss fassen. Der Fürstenauer Stadtrat hatte bereits seine Zustimmung erteilt.

Stromtrasse: Ärger über verfrühte Detailplanung

Weniger erfreut zeigte sich Ankums Bürgermeister darüber, dass der Stromnetzbetreiber Amprion Anfang März einen Scopingtermin für die geplante Höchstspannungsleitung von Cloppenburg nach Merzen anberaumt hatte, obwohl das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) noch gar keine Entscheidung zur Korridorwahl getroffen habe. „Das ist zwar rechtlich zulässig, aber in der Vergangenheit anders kommuniziert worden“, warf Brummer-Bange dem Stromnetzbetreiber Wortbruch vor. So ein Verhalten stärke nicht gerade das Vertrauen der Bürger in Behörden. Bei dem Scopingtermin habe die Gemeinde noch einmal auf die umfangreichen Einwendungen von der Bürgerinitiative, Bürgern und Behörden hingewiesen und gefordert, dass diese bei der Entscheidung des ArL berücksichtigt werden. „Um ein möglichst optimales Ergebnis zu erreichen, dürfen und werden wir uns nicht zurückziehen“, stellte Brummer-Bange klar.


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