Für den Klimaschutz Earth Hour in Rieste, Bersenbrück und Quakenbrück

Von Martin Schmitz


Altkreis Bersenbrück. Die „Earth Hour“ erobert den Altkreis Bersenbrück. Nach Vorreiter Rieste wollen nun auch Bersenbrück und Quakenbrück am Samstagabend die Lichter ausschalten. Bersenbrück lädt ein zum Nachtwächtergang mit Taschenlampe. In Quakenbrück gibt es eine Pedal-Power-Überraschung auf dem Marktplatz.

Als erste Gemeinde im Altkreis Bersenbrück nahm Rieste vergangenes Jahr an der weltweiten Aktion teil. Die Riester werden auch dieses Jahr dabei sein, wenn am kommenden Samstag zwischen 20.30 und 21.30 Uhr in tausenden von Städten und Dörfern auf dem Globus Straßenlaternen und Hausbeleuchtungen ausgeschaltet werden. Dies kündigte Bürgermeister Sebastian Hüdepohl in der jüngsten Gemeinderatssitzung an.

Auf Initiative der UWG Bersenbrück entdeckt nun auch die Altkreismitte die Bedeutung des Klimaschutzes. Einstimmig beschloss der Bersenbrücker Stadtrat, an der von der Organisation WWF angestoßenen Aktion teilzunehmen. Öffentliche Gebäude sollen unbeleuchtet bleiben, die Straßenlaterne werden aus Sicherheitsgründen aber nicht abgeschaltet.

Klimaneutrale Band

„Wir laden Sie ein, sich an der Earth Hour in Bersenbrück zu beteiligen,“ teilt die UWG dazu mit .“Schalten Sie an Ihren Gebäuden ebenfalls die Lichter in der Zeit von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr für eine Stunde aus!“

Außerdem lädt die UWG zum Nachtwächtergang durch Bersenbrück ein. Um 20.30 Uhr am Marktplatz soll es losgehen. Eine Taschenlampe sei ratsam.

Quakenbrück erinnert sich daran, dass es mit „Cliff Barnes and the Fear of Winning“ eine klimaneutrale Band vorzuweisen hat, die gern mal den Strom für E-Gitarren und Verstärker von Fans auf Standfahrrädern mit Dynamos erstrampeln lässt. Dieses „Pedal-Power-System“ war eine Attraktion der Earth Hour 2013 vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Am Samstagabend soll es ab 20.15 Uhr auf dem Quakenbrücker Marktplatz für den Klimaschutzgedanken in Aktion treten. „Um Musik geht es diesmal nicht,“ verrät Organisator Moritz Jacobsen, Projektmanager der „Radstadt Quakenbrück“. Es soll aber trotzdem eine Überraschung geben, und die will er natürlich vorab nicht preisgeben.