Probleme nicht nur mit Infrastruktur TuS Bersenbrück will kein Risiko eingehen

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Zur Auflockerung der Wortbeiträge über das vergangene Jahr 2017 trug eine Dia-Show bei. Foto: Reinhard RehkampZur Auflockerung der Wortbeiträge über das vergangene Jahr 2017 trug eine Dia-Show bei. Foto: Reinhard Rehkamp

rr Bersenbrück. Das Thema Lizenzantrag für die Fußball-Regionalliga wurde auch auf der Mitgliederversammlung des TuS Bersenbrück angesprochen und sachlich diskutiert. Werner Rehkamp hatte als Vorstand Finanzen darauf hingewiesen, dass der Verein kein Abenteuer und keine Risiken eingehen will.

Für die Beantragung der Regionalliga-Lizenz sei ein ausgeglichener Etat erforderlich, wovon man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sprechen könne. „Sportlich sind wir dicht an einem Aufstiegsplatz, aber wirtschaftlich stehen wir noch auf einem Abstiegsplatz“, sagte der Schatzmeister während der Sitzung. Hintergrund dieser Aussage war sein Jahresbericht für den rund 1400 Mitglieder zählenden Verein, der das Geschäftsjahr 2017 mit einem leichten Minus abschloss.

Finanzielle Unterstützung

„Für die erneute Beantragung der Lizenz für die nächste Oberligasaison müsste es gerade so reichen, aber für die Regionalliga wird noch erhebliche externe finanzielle Unterstützung notwendig sein“, führte Rehkamp weiter aus. Darüber hinaus wäre noch einiges im Vorfeld in organisatorischer Sicht und an Infrastruktur notwendig, um den TuS Bersenbrück regionalligatauglich zu machen.

Gute Ergebnisse geliefert

Zuvor hatte der TuS-Vorsitzende Paul Fleddermann festgehalten, dass bei der Gesamtbetrachtung der sportlichen Erfolge das Vereinsjahr 2017 zwar nicht spektakulär, aber durchaus sehr zufriedenstellend verlaufen wäre. Insbesondere die Ballsportarten hätten gute Ergebnisse am Ende der Saison geliefert. Nicht unerwähnt ließ er die größeren Ereignisse wie Culimeta-Jugendfußballturnier, die Pfingstturniere im Volleyball, das Laufevent im Rahmen der Sparkassencup-Serie und die TuS-Sportschau.

Ein besonderer Dank des Vorsitzenden galt dem Fußballförderverein, der auch in 2017 ganz erheblich den TuS und hier insbesondere die Jugendfußballabteilung auf vielfältige Weise unterstützt hat.

Richtiger Kunstrasen

Erfreut zeigte sich Paul Fleddermann, dass dank der Unterstützung von Stadt und Samtgemeinde Bersenbrück der TuS nun wieder über einen Kunstrasenplatz verfüge, der diesen Namen auch verdiene und aufgrund eines abgeschlossenen Nutzungsvertrages auch außerhalb der Schulzeit uneingeschränkt genutzt werden kann.

Auf die Agenda hat sich der Verein geschrieben, das Gemeinschaftsgefühl im Verein weiter zu stärken, was in den letzten Jahren erheblich zu kurz gekommen sei. So habe man schon jetzt den Saal vom Hotel Hilker für den 2. März 2019 gebucht, um dort einen Sportlerball zu feiern.

Wer macht das Marketing?

Auf der Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr konnte der Vorstandsposten für den Bereich „Vereinsmanagement, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit“ nicht besetzt werden. Da auch diesmal niemand für diesen Posten gewonnen werden konnte, beschloss die Versammlung, dass eine Strukturkommission versuchen soll, das Problem der Gewinnung dieses Vorstandsposten zu lösen. Eine erfreuliche Nachricht gab es zum Schluss, als Alfons Neiteler sich als Ansprechpartner zur Verfügung stellte, um das Sportangebot „Tanzen“ in Zukunft anbieten zu können.


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