10000 Euro für Ratsinformationssystem Bessere Einsicht für Riester Bürger in Politik-Vorlagen

Von Marcus Alwes

Künftig nicht mehr oder nur noch selten auf Papier, sondern weitgehend digital im Netz: Die Sitzungsunterlagen der Riester Ortspolitiker. Foto: Marcus AlwesKünftig nicht mehr oder nur noch selten auf Papier, sondern weitgehend digital im Netz: Die Sitzungsunterlagen der Riester Ortspolitiker. Foto: Marcus Alwes

Rieste. Eine bessere Einsicht für Riester Bürger in die örtlichen Politik-Vorlagen: Der Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion, Christian Scholüke, drängelte seit geraumer Zeit laut und hörbar. Und inzwischen macht die Einführung eines digitalen Ratsinformationssystems in Rieste offenbar auch entscheidende Fortschritte.

„Die Erfassung der Daten und Formulare ist weitestgehend abgeschlossen“, teilte Bürgermeister Sebastian Hüdepohl während der jüngsten Gemeinderatssitzung in der Alten Küsterei auf Lage den Ortspolitikern und den anwesenden Bürgern mit. Er gehe davon aus, so Hüdepohl (CDU), dass demnächst – nach einer Testphase – das System für die Allgemeinheit freigeschaltet werden könne.

Seit rund drei Jahren haben wir uns die Einführung eines Ratsinformationssystems für die Ortspolitik in Rieste als Ziel gesetzt. Wegen vieler anderer dringender Tätigkeiten und Entscheidungen musste dieses aber immer wieder ein wenig in den Hintergrund treten“, gab Hüdepohl zu. Doch nun sollen Ratsmitglieder und interessierte Bürger im Internet Zugriff auf diverse Ratsvorlagen erhalten. Im Gemeindehaushalt 2018 sind dafür in Rieste inzwischen 10000 Euro fest eingeplant worden.

„Dann wird der umfangreiche Papierversand der Vergangenheit angehören“, sagte Hüdepohl, „ und die Bürger können die Ratsarbeit online noch transparenter und intensiver verfolgen – durch eine Einsicht in Protokolle und Vorlagen.“