„Mit Müll allein gelassen“ Thiener Jäger kritisieren Straßenstrich

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Große und kleine Sammler befreiten auf Einladung der Jägerschaft Thiene den Alfhausener Ortsteil von weggeworfenem Müll. Foto: Stefan UphausGroße und kleine Sammler befreiten auf Einladung der Jägerschaft Thiene den Alfhausener Ortsteil von weggeworfenem Müll. Foto: Stefan Uphaus

Alfhausen. Ausgerüstet mit Handschuhen, Müllsäcken und Warnwesten statt mit Flinte und Fernglas rief die Thiener Jägerschaft zur Jagd auf den Müll in der Landschaft. Kritisch sehen die Jäger die Hinterlassenschaften eines Straßenstrichs an der B 68.

Zur Awigo-Abfallsammelaktion der ging man an einem sonnigen Nachmittag mit gutem Beispiel voran. Aus aktiven Jägern und ihren „kleinen Helfern“ wurden Sammler, die achtlos weggeworfenen Müll ins Visier nahmen.

Für die Jägerschaft Thiene seien der Naturschutz und Jagd eng miteinander verbunden, betonte deren Sprecher Stefan Uphaus. Ohne eine intakte artenreiche Natur wäre die Jagd nicht möglich. Für ihn und seine Jagdkollegen sei es daher Ehrensache, einmal im Jahr achtlos fortgeworfenen Müll aus Feld, Wald und Flur in einer Großaufräumaktion aufzusammeln und fortzuschaffen.

Doch von Jahr zu Jahr werde das schwieriger. Die Hemmschwelle, etwas im Wald zu entsorgen, werde immer niedriger. Besonders unangenehm und bedenklich bei der Sammelaktion: Seit einigen Jahren hat sich ein Straßenstrich an der B 68 in Alfhausen-Thiene etabliert. Davon zeugen zahlreiche Hinterlassenschaften in der Umgebung. Die Jägerschaft fühlt sich diesbezüglich nicht nur mit dem Müll allein gelassen.

Zum Abschluss der Aktion war der Müllcontainer am Sammelplatz wieder randvoll und die Natur von zahlreichen Kubikmetern Müll befreit.


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