Ein Schrank zum Klettern Kita Johanna Alfhausen eingeweiht

Von Margarete Hartbecke

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Alfhausen. Nach drei Jahren Planungs- und Bauzeit und einem rasanten Endspurt präsentierte sich die Kita Johanna Alfhausen bei ihrer Einweihungsfeier am Freitag den Kindern und Eltern sowie vielen Gästen als geräumige und großzügig ausgestattete Einrichtung.

Wo im Laufe der Woche noch Kartons, Werkzeug und Besen standen, tummelten sich nun die Besucher und besichtigten die Räume, darunter auch die Kinder, die hier schon einmal ihre Garderobenhaken vor den Gruppenräumen ausprobierten. Der Elternrat brachte mit Brot und Salz das symbolische Geschenk zum Einzug mit.

Den Reigen der offiziellen Begrüßungen eröffnete Kitaleiterin Jana Poll. Ihr Dank galt allen, die an der Planung und Ausführung beteiligt waren. Alles sei spannend und anstrengend gewesen. An ihre Mitarbeiterinnen gerichtet, sagte sie: „Ich hatte hohe Erwartungen an euch, und ihr habt mich nicht enttäuscht.“ Nach der intensiven Bauphase beginne nun der reguläre Kitabetrieb. „Die Zukunft in diesem Haus fängt heute an“.

Zwei Macherinnen

Bürgermeisterin Agnes Droste begrüßte besonders Samtgemeindebürgermeister Horst Baier. Sie wies darauf hin, dass sich die Samtgemeinde mit einem Zuschuss von zehn Prozent an den Baukosten beteilige. Ihren besonderen Dank sprach sie zwei Frauen aus. Leiterin Jana Poll habe mit sehr viel Herzblut und Energie den Bau begleitet. Das Wohlfühlen und die Sicherheit der Kinder seien dabei ihre große Antriebsfeder gewesen. Eva-Maria Kleine Starmann als Vorsitzende des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses habe die Planungsrunden und Baubesprechungen intensiv begleitet.

Samtgemeindebürgermeister Horst Baier drückte seine Freude über die schöne Einrichtung aus. Er habe während des Rundgangs viele leuchtende Augen bei den Besuchern gesehen. Die Identifikation aller Beteiligten mit dem Bau habe großen Anteil am guten Ergebnis. Baier wies auch auf die Folgekosten hin, denn als Träger der Einrichtung werde die Samtgemeinde in ein Gebäude der Mitgliedsgemeinde einziehen und den laufenden Betrieb finanzieren.

„Der letzte Redner hat es leicht“, freuten sich die Architekten Thomas Belha und Michael Wienken von bw architektur Münster, weil alle Danksagungen schon erledigt seien. Die Zusammenarbeit mit dem Team und den Handwerkern habe viel Spaß gemacht. Die gute Zusammenarbeit mit dieser Kommune sei einzigartig. Auf Anregung seines vierjährigen Sohnes hatte Michael Wienken die Idee eines Kletterschrankes verwirklicht. Der fand nicht nur beim Mitarbeiterteam, sondern auch bei vielen Besuchern viel Anerkennung.


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