Neue Strukturen für Feuerwehr? Samtgemeinde Bersenbrück will Klimaschutzmanager

Von Sigrid Schüler

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Die Niedersachsenpark wächst und stellt damit die Feuerwehren in der Samtgemeinde Bersenbrück vor neue Aufgaben. Bild: Neues Adidas-Versandzentrum für eCommerce-Bestellungen (rechts). Foto: Niedersachsenpark GmbH/MeyerDie Niedersachsenpark wächst und stellt damit die Feuerwehren in der Samtgemeinde Bersenbrück vor neue Aufgaben. Bild: Neues Adidas-Versandzentrum für eCommerce-Bestellungen (rechts). Foto: Niedersachsenpark GmbH/Meyer

Bersenbrück. Die Samtgemeinde Bersenbrück will einen Klimaschutzmanager einstellen. Er soll sich um die wachsende Zahl ihrer Gebäude kümmern, zugleich öffentliche Aktionen für den Klimaschutz starten und Akteure vernetzen.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Feuerwehren, Umwelt, Soziales, Wirtschaft, Tourismus und Kultur der Samtgemeinde stellte Andreas Witte die Aufgaben eines Klimaschutzmanagers vor. Witte arbeitet als Klimaschutzmanager für den Landkreis Osnabrück. Das Aufgabengebiet sei weit gefächert. Seine Aufgabe sei, Möglichkeiten der Energieeinsparung aufzuzeigen und Akteure zusammenzubringen. Ein ganz wesentlicher Teil der Arbeit sei, die Menschen im Landkreis für Umwelt- und Klimaschutz zu sensibilisieren und das Thema im öffentlichen Leben fest zu verankern. Ein Klimaschutzmanager leiste deshalb vorwiegend Netzwerkarbeit.

Die Stelle eines Klimaschutzmanagers werde bis zu 65 Prozent gefördert, so Witte weiter. Allerdings müsse eine Kommune dazu ein Klimaschutzkonzept erarbeitet haben. Alternativ dazu könne eine Kommune eine Einstiegsberatung in Anspruch nehmen, bei der die aktuelle Situation genau erfasst wird. Dazu zählen unter anderem die Möglichkeiten zur Sanierung alter Gebäude, die Nutzung erneuerbarer Energien und die Ertüchtigung des öffentlichen Personennahverkehrs.

Feuerwehrbedarfsplan

Witte empfahl, an das Thema Klimaschutz strukturiert heranzugehen und die Koordination in die Hände eines Klimaschutzmanagers zu legen. Samtgemeindebürgermeister Horst Baier erklärte, dass die Stelle eines Klimaschutzmanagers in den Stellenplan eingestellt werde, über den der Samtgemeinderat am nächsten Mittwoch in Alfhausen zusammen mit dem Haushaltsplan entscheiden muss. Er freue sich, dass die Samtgemeinde sich auf den Weg macht.

Baier möchte außerdem in diesem Jahr einen Feuerwehrbedarfsplan in Angriff nehmen. Die sieben Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde leisteten sehr gute Arbeit. Allerdings müsse man feststellen, dass im Zuge der Entwicklung der Samtgemeinde und der Ansiedlungen im Niedersachsenpark möglicherweise in neue Strukturen investiert werden müsse. Das bedeute natürlich auch Kosten, aber man müsse sicherstellen, dass die Feuerwehren auch für die Zukunft gut gerüstet sind.


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