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07.03.2018, 19:06 Uhr MEINUNG

Haushaltsvorstellung im Finanzausschuss: Konfliktlinien in Bersenbrück

Kommentar von Martin Schmitz

Für den Sportplatz in Alfhausen zeichnet sich eine Lösung ab. Foto: Franz BuitmannFür den Sportplatz in Alfhausen zeichnet sich eine Lösung ab. Foto: Franz Buitmann

Bersenbrück. Die Haushaltsvorstellung im Finanzausschuss zeigt einmal mehr die Konfliktlinien in der Kommunalpolitik der Samtgemeinde Bersenbrück auf. Dazu ein Kommentar.

Die Sitzung des Finanzausschusses mit Haushaltsvorstellung zeigt, dass die Gemeinden in der Altkreismitte blühen und finanziell imstande sind, sich Herausforderungen der Zeit wie dem wachsendem Bedarf an Kinderbetreuung zu stellen. Sie zeigt aber auch die feinen Konfliktlinien der Samtgemeindepolitik zwischen der CDU/FDP als stärkster Fraktion im Samtgemeinderat und dem Baier-Bündnis. Die CDU bleibt kritisch gegenüber der Hase-Wohnbaugesellschaft als Instrument zur Korrektur von Verwerfungen im Wohnungsmarkt, möchte dieses Feld lieber den Marktkräften überlassen.

Nun wirft die CDU die Frage auf nach der Verteilung der Zuschüsse für die Kinderbetreuung: Soll die Samtgemeinde profitieren, weil sie die Hauptlast der Betriebskosten trägt? Oder auch die Mitgliedsgemeinden, die das Gros der Baukosten für neue Kindergärten und Krippen zu stemmen haben?

Dass es auch unaufgeregt und pragmatisch gehen kann, zeigt die Einigung über die Sanierung des Alfhausener Sportplatzes. Samtgemeinde, Gemeinde und Sportverein haben sich aufeinander zubewegt und einen Kompromiss gefunden. Es war die Alfhausener CDU, die diesen Prozess in Gang gesetzt und befördert hat.


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