„Einmischen auf Kreisebene“ Besian Krasniq Vorsitzender der SPD Bersenbrück

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Besian Krasniq ist neuer Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bersenbrück. Foto: SPDBesian Krasniq ist neuer Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bersenbrück. Foto: SPD

Bersenbrück. Besian Krasniq ist neuer Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bersenbrück. In der Jahreshauptversammlung wurde der 21-jährige Student einstimmig zum Nachfolger von Andreas Berger gewählt, teilt der Ortsverein mit.

Berger habe sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt, so die Pressemitteilung. er werde aber mit Carola Berger und Alexander Schwarz als neu gewählte Beisitzer den Ortsverein innerhalb des erweiterten Vorstandes tatkräftig unterstützen. Die Schlagkraft des Ortsvereins werde durch die drei neuen Beisitzer deutlich erhöht.

Der stellvertretende Vorsitzende Franz Wiewel bedankte sich bei Andreas Berger für dessen Engagement. Er habe mit frischen Ideen in den Wahlkämpfen und der aufwendigen Organisation des Sommerfestes hervorragende Arbeit geleistet.

Der neue Vorsitzende Besian Krasniq erklärt, dass der Ortsverein im letzten Jahr mehr in Erscheinung getreten sei und somit die Debatte in der Bersenbrücker Kommunalpolitik habe prägen können. Es sei wichtig, diese Entwicklung auf Kreis- und Bundesebene unabhängig von der nun beschlossenen Regierungsbeteiligung fortzusetzen. Mindestens genauso wichtig sei, die Partei programmatisch auf die Zukunftsfragen vorzubereiten.

„Die radikalen Veränderungen unserer gesamten Arbeitswelt durch die Digitalisierung der nächsten Jahre erfordert umfassende Antworten zur Stärkung der sozialen Sicherungssysteme“, mahnte Widu Höckelmann, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat. Die Arbeit der Zukunft werde am Menschen stattfinden. Diese Arbeit werde dann deutlich besser zu vergüten sein, als es heute der Fall sei. Der Mensch müsse wieder Zentrum sozialdemokratischer Politik werden.

Der SPD-Ortsverein kündigt an, sich künftig durch programmatische Antragstellung stärker auf Kreisebene einzumischen. Die Mitglieder warnten auch vor einer einfachen Verwaltung der Parteimitglieder. „Wir müssen als Unterbezirk weiter mit politischen und fortschrittlichen Ideen für den Landkreis herausstechen“, so Franz Wiewel.

Laut Mitteilung waren sich die anwesenden Mitglieder einig, die organisatorische und personelle Erneuerung der Partei dürfe nicht zu kurz kommen. Man habe als Partei in der GroKo-Debatte bewiesen, was für gute und wertvolle Debatten man führen könne. Es sei nun an der SPD, die Institutionalisierung dieser Debattenkultur in der Partei voranzutreiben, ist Besian Krasniq überzeugt. Neue Ideen und eine stetige Beteiligung der Basis seien notwendig, um Bürger für die politische Arbeit zu gewinnen, so die in den erweiterten Vorstand gewählte Carola Berger.


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