30 historische Ferienhäuser entstehen Germanenland am Alfsee soll Pfingsten bezugsfertig sein

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Rieste. Die Errichtung des Germanenlandes am Alfsee ist in vollem Gange. Insgesamt sechs Millionen Euro werden in die neue Ferienhaussiedlung und das Gelände bei Rieste investiert.

Erste Aufstellungsarbeiten sollen dabei noch in dieser Woche abgeschlossen werden. 30 Holzbauten im historischen Germanen-Stil entstehen hier auf einer insgesamt knapp drei Hektar großen Fläche. Samt Terrassen liegen die Häusergrößen zwischen 40 und 60 Quadratmetern. Im Mittelpunkt des Geländes wird ein sogenanntes Langhaus stehen, das neben den Teichanlagen als zentrale Anlaufstelle und Treffpunkt im Germanenland dienen wird.

„Die Vermietung dieser besonderen Ferienwohnungen läuft schon, erste Buchungen liegen bereits vor“, betont Geschäftsführer Toni Harms, „zum Pfingstwochenende werden sie erstmals bezugsfertig sein.“ Jedes Haus ist mit einem eigenen Namen versehen worden. Dabei wird an historische Berufe und Aufgaben bei den Germanen erinnert – beispielsweise an den Weber, den Schmied, den Krieger, aber auch an den Gemüsebauern und den Getreidebauern. „Unsere Gäste blicken über den Zaun der Geschichte. Sie begeben sich für einige Tage oder Stunden auf eine Zeitreise von fast 2000 Jahren“, ergänzt Harms.

Rund sechs Millionen Euro investiert die Alfsee GmbH – unter Einberechnung der Fördergelder des Landes Niedersachsen und des Landkreises Osnabrück – in das Germanenland am Alfsee. Nach dem unlängst ebenfalls im historischen Stil und für weitere 3,5 Mio. Euro errichteten Wellnesspark („Alfen Saunaland“) nennt der Geschäftsführer die neue Ferienhaussiedlung „den zweiten großen Eckpfeiler unserer Umstrukturierungsmaßnahmen“. Mit der Konzeption der Anlagen sei er „insgesamt sehr zufrieden“, so Harms. Die Alfsee GmbH spreche damit auch über das klassische Campingangebote, die Wasserski-Aktiven am benachbarten Dubbelausee und die Piazza-Hotelgäste hinaus „komplett neue Zielgruppen“ an.

Dritter Eckpfeiler der Neuerungen in Rieste wird der Umbau der alten Segelschule auf dem Deich am Alfsee-Hauptbecken sein. Hier entsteht – vorausgesetzt der kommunalen Gremienzustimmungen – bis Mitte 2019 für rund 1,8 Mio. Euro ein Natur- und Bildungszentrum mit Seminarräumen sowie Platz für die Mitarbeiter der Biologischen Station Haseniederung. Den Segelschulumbau finanziert dabei nicht die Alfsee GmbH, sondern wesentlich die Samtgemeinde Bersenbrück, erklärt deren Bürgermeister Horst Baier.


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