Freitag Eröffnung Endspurt für Kita Johanna in Alfhausen

Von Margarete Hartbecke

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Alfhausen. Es ist so gut wie geschafft: Am Freitag wird die neue Kita Johanna Alfhausen offiziell eingeweiht. Am Montag darauf beginnt die reguläre Krippen- und Kindergartenbetreuung am neuen Standort direkt neben der Unterführung. Alte Schulstraße 8 ist die genaue Adresse.

Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Handwerker und Erzieherinnen arbeiten zwischen Kartons, Trittleitern und Möbeln. Sie schrauben Bretter an, räumen Regale ein und stellen Möbel auf. Lebhaft regelt Einrichtungsleiterin Jana Poll den Ablauf, delegiert und telefoniert. Die nächsten Tage sind klar strukturiert. „Am Dienstag werden die Räume fertiggestellt und die Bilder aufgehängt“, erklärt sie. „ Am Mittwoch arbeitet das Mitarbeiterteam konzeptionell. Bislang wurde im Gruppenraum gefrühstückt. Jetzt gibt es eine Cafeteria. Die Abläufe müssen besprochen werden. Donnerstags wird die Einweihungsfeier geregelt. Und Gardinen, Piktogramme und Beschriftungen werden angebracht. Dann geht’s endlich los“.

Drei turbulente Jahre liegen hinter dieser Entwicklung. Im April 2015 sorgte die Meldung, dass voraussichtlich achtzehn Kindergartenplätze fehlen, für große Aufregung im Gemeinderat. Der fasste daraufhin den Beschluss, einen weiteren Kindergarten zu bauen. Im Herbst wurde der Gemeinde ein Grundstück an der B 68 als Schenkung angeboten, unschöne Irritationen folgten. Baubeginn war dann im Oktober 2016. Im April 2017 fiel der Entschluss, auch den dritten Gruppenraum zu erstellen, um spätere Mehrkosten abzuwenden. Die geplante Fertigstellung verschob sich mehrfach von Oktober auf Dezember, dann auch März.

Hochkonjunktur

Grund war die Hochkonjunktur im Baugewerbe. Die drei Gewerke Lärmschutzwand, Türzargen und Fenster konnten nicht termingerecht vergeben werden. „Das hat uns zeitlich sehr getroffen“, erläutert Bürgermeisterin Agnes Droste. „Ohne Fenster konnte auch der Innenausbau nicht weitergehen. Später mussten die Handwerker immer wieder angehalten werden, wiederzukommen und nicht andere Baustellen vorzuziehen.“ Auch der Frost hat dazu beigetragen, dass die Erdarbeiten noch nicht fertig sind.

Ab Montag ist das alles Geschichte. Die Krippenkinder haben zwei Monate im Gemeindebüro gut überstanden, ebenso die Kindergartenkinder im Schulgebäude. Nun werden sie in eine geräumige, mit unaufdringlichen Farben gestaltete Kita umziehen. „Auf Ernährung und Bewegung werden wir besonderes Augenmerk legen“, sagt Jana Poll. Agnes Droste ist auch froh, dass es nun los geht und Alfhausen zwei gut ausgestattete Kitas hat. „Eine Konkurrenzsituation möchten wir ausschließen“, sagt sie. Deshalb gebe es auch ein einheitliches Antragsformular.


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