Hilft Obst in der Dieselkrise? Nachwuchstüftler aus Bersenbrück bei „Jugend forscht“ erfolgreich

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Bersenbrück/Diepholz. Die Reise nach Diepholz zum Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ hat sich für die Schüler des Gymnasiums Bersenbrück gelohnt. Alle vier Gruppen bekamen einen Preis. Vier Nachwuchsforscher aus Bersenbrück qualifizierten sich als Regionalsieger sogar für das Landesfinale.

Wenn Anfang kommender Woche in Clausthal-Zellerfeld beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ die besten Jungforscher Niedersachsens gekürt werden, dürfen sich auch der 15-jährige Laurens Tomoor und der 16-jährige Bennet Burlage Hoffnungen auf den Landessieg und die Qualifikation für das Bundesfinale in Darmstadt machen. Mit ihrem Projekt „Staub, nervst du? 3.0 – Gewinnmaximierung in der Lackiererei“ beeindruckten die beiden Schüler des Gymnasiums Bersenbrück die Wettbewerbsjury und sicherten sich so den ersten Platz in der Sparte „Arbeitswelt“. Sie hatten das Modell einer Schleuse gebaut, die effektiv den Staub von der Kleidung fernhalten soll. Durch die Erfindung der beiden Schüler könnten die Schäden, die durch Staub beim Lackieren von Autoteilen entstehen, merklich reduziert werden.

Auch beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ für Nachwuchsforscher von neun bis 14 Jahren wussten die Schüler vom Gymnasium Bersenbrück zu überzeugen. Sarah Pelters und Julia Bornhorst hatten bei zahlreichen Experimenten nach der „optimalen Seifenblase“ gesucht. Ihre Mühen wurden mit dem ersten Platz im Fachgebiet Chemie belohnt. Die beiden Zwölfjährigen haben sich damit für den Landeswettbewerb von „Schüler experimentieren“ qualifiziert, der vom 5. bis 7. April in Oldenburg stattfindet.

Ob Pflanzen eigentlich auch betrunken werden können, wollte Kai Raben wissen. Er hatte untersucht, welche Auswirkungen der Alkohol auf Pflanzen hat. Damit landete er im Fachgebiet Biologie auf dem zweiten Platz.

Der dritte Rang im Fachgebiet Arbeitswelt ging an Carina Rehkamp und Elisabeth Eichhorn. „Keine Chance für Graffiti“ hieß ihr Projekt, bei dem sie erforschten, von welchem Untergrund Sprühfarbe am besten abzuwaschen ist.

Inspiriert von der aktuellen Debatte um Dieselkraftstoff, hatten Fabian Jüttner, Luca Kreuzhofen und Jakob Schraad erforscht bei ihrem Projekt „Obst als zweiter Diesel“, ob sich aus nachwachsenden Rohstoffen Mineralöl herstellen lässt. Für ihre Arbeit wurden die drei Bersenbrücker Schüler mit dem Sonderpreis für erneuerbare Energien ausgezeichnet.

Damit nicht genug: Für das besondere Engagement zur Förderung mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierter Schüler im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht“ hat das Gymnasium Bersenbrück den mit 1000 Euro dotierten „Jugend forscht Schulpreis 2018“ gewonnen.


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