Europäischer Tag der Logopädie Bersenbrück: Hilfen bei Sprach-Handicaps

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Der Praxisverbund Logopädie der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück schult auch im Einsatz elektronischer Hilfsmittel, die die Verständigung mit Sprach-Handicaps erleichtern sollen. Foto: HpHDer Praxisverbund Logopädie der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück schult auch im Einsatz elektronischer Hilfsmittel, die die Verständigung mit Sprach-Handicaps erleichtern sollen. Foto: HpH

Bersenbrück. Am Dienstag ist der europäische Tag der Logopädie. Der Praxisverbund Logopädie der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück stellt elektronische Hilfsmittel vor, die die Verständigung mit Sprach-Handicaps erleichtern sollen.

Der europäische Tag der Logopädie steht dieses Jahr steht er unter dem Motto „Unterstützte Kommunikation – Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen“. Von Geburt an hat jeder Mensch das Bedürfnis nach Kommunikation, um seine Gedanken und Wünsche mitzuteilen. Der Kontakt und der Austausch mit den Mitmenschen stellt eine wichtige Bedingung für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben dar, heißt es in einer Mitteilung der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück.

Kinder, die erschwert in den Spracherwerb kommen und Erwachsene, die ihre Sprache zum Beispiel durch einen Schlaganfall verloren haben, benötigen eine Alternative, um diesem Kommunikationsbedürfnis nachkommen zu können. Da es in der unterstützten Kommunikation eine Vielfalt von Möglichkeiten gibt, benötigen Betroffene sowie Eltern und ihre Kinder eine kompetente Begleitung und Beratung. Neben der Kommunikation durch Gebärden oder mittels Symbole und Piktogramme etablieren sich in der heutigen Zeit der sozialen Medien elektronische Kommunikationsmittelhilfsmittel, die individuell auf die Interessen und Bedürfnisse des Betroffenen abgestimmt werden können.

Teilhabe am sozialen Leben verbessern

Logopäden können den Prozess der Hilfsmittelfindung unterstützen. Nach der gemeinsamen Auswahl der passenden Kommunikationshilfe stehen in der Logopädie vor allem der Umgang mit dem Gerät und das Erlernen der Kommunikationsform im Vordergrund. Zusätzlich werden die Personen im Umfeld des Betroffenen umfassend in die Kommunikationshilfe eingewiesen. Das Gerät kann beispielsweise bei Kindern je nach Bedarf lebenslang oder auch nur phasenweiseeingesetzt werde, zur Sprachanbahnung zum Beispiel. Hier ist eine längerfristige Begleitung durch einen Logopäden sinnvoll, um Anpassungen an den aktuellen Sprachstand des Kindes vornehmen zu können.

Die logopädische Therapie beschränkt sich aber nicht nur auf die Verwendung des Kommunikationsgerätes, sondern umfasst, wenn möglich, den Spracherwerb, die Verbesserung oder den Wiedererwerb der Sprache. Das Hauptziel dabei ist, die Teilhabe am sozialen Leben zu verbessern, indem die Kommunikation im Alltag möglichst sicher und ohne Schwierigkeiten erfolgen kann. Das Team des Praxisverbundes Logopädie der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück berät und unterstützt in Kooperation mit verschiedenen Institutionen.


Ansprechpartnerin ist Kirsten Meyer, Telefon: 0 54 39–94 18 0, E-Mail: kmeyer@hph-bsb.de oder praxisverbund@hph-bsb.de

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