Petra Meyer-Jacobi geht Mehr als 40 Jahre in Kreissparkasse Bersenbrück aktiv

Von Agatha Buitmann

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Nach 41 Jahren bei der Kreissparkasse Bersenbrück wurde Petra Meyer-Jacobi (Zweite von links) von Bernd Heinemann (links) und Lars Pfeilsticker (Zweiter von rechts) sowie Julia Dröge (rechts) in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig wurde Rainer Strubbe (Dritter von rechts) als Nachfolger vorgestellt. Foto: Franz BuitmannNach 41 Jahren bei der Kreissparkasse Bersenbrück wurde Petra Meyer-Jacobi (Zweite von links) von Bernd Heinemann (links) und Lars Pfeilsticker (Zweiter von rechts) sowie Julia Dröge (rechts) in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig wurde Rainer Strubbe (Dritter von rechts) als Nachfolger vorgestellt. Foto: Franz Buitmann

Bersenbrück. Wenn jemand 41 Jahre lang in ein und demselben Betrieb tätig ist, kann man schon von einer Institution sprechen. So war es bei der Verabschiedung von Petra Meyer-Jacobi aus Gehrde, Leiterin der Fachabteilung Marktfolge/Dienstleistungen in der Sparkassenzentrale Bersenbrück.

Sparkassendirektor Bernd Heinemann ließ den Lebenslauf der künftigen Pensionärin Revue passieren und warf Schlaglichter auf die Zeit des Jahres 1976, als Petra Meyer-Jacobi ihren Dienst in der Kreissparkasse Bersenbrück begann. Geboren 1955 in Bergsdorf in der ehemaligen DDR kam sie schon früh mit ihren Eltern nach Dortmund.

Zu Beginn am Giroschalter

Dort besuchte sie von 1962 bis 1966 die Volksschule und von 1966 bis 1974 das Schiller-Gymnasium in Dortmund, das sie mit dem Abitur abschloss. Im Jahre 1974 begann sie ein Studium an der Ruhr-Universität in Bochum, wechselte aber 1976 zur Kreissparkasse Bersenbrück, wo sie als Angestellte am Giroschalter in der Hauptstelle ihren beruflichen Werdegang begann. Anschließend war sie in den Jahren 1983 bis 1984 in der Sparabteilung und 1984 bis 1986 in der Kreditabteilung tätig. Seit dem August 1986, also mehr als 30 Jahre, arbeitete sie in der Kreissparkasse als Leiterin der Wertpapier- und Depotabteilung, jetzt Marktfolge/Dienstleitungen. Während der Weiterbildung bestand sie 1980 die Abschlussprüfung zur Sparkassenfrau und dann auch zur Sparkassenbetriebswirtin.

Den Herausforderungen gestellt

Sparkassendirektor Heinemann erinnerte an die Weltlage des Jahres 1976, als die künftige Pensionärin ihre Arbeit aufnahm. Seit dieser Zeit habe die Technisierung in vielen Bereichen des täglichen Lebens eine rasante Entwicklung genommen, so auch im Bereich der Kreissparkasse. Petra Meyer-Jacobi habe sich diesen Herausforderungen gestellt und sie hervorragend gemeistert. Sie habe die Entwicklung im Bankbereich von einem Dienstleister, mit auch einfachen Tätigkeiten, hin zu mehr beratender Tätigkeit heute aktiv begleitet. Auch das Auf und Ab an der Börse habe sie miterlebt und im Berufsalltag darauf reagiert.

Rund 10000 Arbeitstage

„41 Jahre in der Kreissparkasse Bersenbrück, das sind rund 10 000 Arbeitstage, müssen erst einmal bewältigt sein“, führte Heinemann weiter aus. Sie habe sehr verantwortungsvoll gearbeitet, nie Arbeit gescheut und dabei immer einen fröhlichen und zufriedenen Eindruck gemacht. Für die künftige Zeit als Pensionärin wünschte Heinemann vor allem gute Gesundheit und viel Freude an ihren Hobbys, die sie nun mehr pflegen könne. Zusammen mit Sparkassendirektor Lars Pfeilsticker überreichte er die Urkunde zur Entlassung, einen Blumenstrauß und ein Präsent.

Für den Personalrat hatte Julia Dröge ebenfalls ein Geschenk parat. Die Zusammenarbeit sei immer sehr kollegial und freundschaftlich gewesen, die Verbindung zur Kreissparkasse als Pensionärin werde nicht abreißen.

Kräftig Zitate gesammelt

Pensionärin Petra Meyer-Jacobi dankte – indem sie eine Reihe von Zitaten, die sie im Laufe der Zeit unter ihre Schreibtischunterlage gesammelt hatte, mit einem Schmunzeln zum Besten gab – für die anerkennenden Worte. Sie habe immer gerne ihre Arbeit getan und ein gutes Arbeitsklima vorgefunden. Ihrem Nachfolger Rainer Strubbe aus Bramsche wünschte sie einen guten Start. Diesem Wunsch schloss sich auch Sparkassendirektor Heinemann an. Rainer Strubbe sei ein versierter Fachmann und werde sicher die übernommene Aufgabe gut meistern.


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