Bei zwei Enthaltungen Bullermeck-Pläne passieren Riester Bauausschuss

Von Ilona Uphaus

Den Bauausschuss passiert haben die Erweiterungspläne des Bullermeck Fun-Center. Archiv-Foto: Yvonne SommerDen Bauausschuss passiert haben die Erweiterungspläne des Bullermeck Fun-Center. Archiv-Foto: Yvonne Sommer

Rieste. Die Erweiterungspläne des Bullermeck Fun-Centers haben den Riester Bauauschuss passiert. Die Vorbereitung des Satzungsbeschlusses wurde bei zwei Enthaltungen (UWG und Grüne) beschlossen.

In den nicht-öffentlichen Teil verschoben wurde dagegen die Festlegung von Richtlinien zur Vergabe von Grundstücken. Einen ersten Entwurf für Vergabe-Richtlinien als „Grundlage zum Sprechen“ hatte Bürgermeister Sebastian Hüdepohl den Ratsmitgliedern in der vergangenen Woche zukommen lassen. Die Bauausschussmitglieder sahen hier jedoch Diskussionsbedarf und schoben wegen der kurzen Zeitspanne diesen Tagesordnungspunkt in den nicht öffentlichen Teil der Sitzung.

Problem „wildes Parken“

Details zum Bebauungsplan Nr. 16 „Sondergebiet Westerfeldstraße Süd“ (Bullermeck) kamen dagegen nochmals zur Sprache. Problem sei hier „nicht Parkplatzmangel, sondern wildes Parken“ äußerte der Vorsitzende des Bauausschusses Axel Torbecke auf die Einwände von Ralf Richter (UWG) und Dieter Schloms (Grüne). Letzterer betonte: „Wir wollen das gar nicht verhindern“, dennoch sei das Thema Schallschutz wichtig.

Axel Torbecke berichtete davon, dass im Kindergarten St. Katharina die Innenarbeiten begonnen hätten. Man liege „zeitlich und finanziell im Rahmen. Die Erschließung des kleinen Baugebietes bei der Kita Lindenallee sei ebenfalls in vollem Gang. Die Sanierung der Hasestraße wolle man nach der kürzlich erfolgten Anliegerversammlung „weiter vorantreiben“.

In der Einwohnerfragestunde ging es neben diversen Straßen mit Sanierungsbedarf auch um das wilde Parken der Eltern an der Johannesschule, ein Problem, das Elternratsvorstand Hubert Bollmann dem Ausschuss vortrug. „Eine Lösung auf die Schnelle sehe ich hier nicht“, meinte Axel Torbecke. Die Ausschussmitglieder wollen sich jedoch mit Eltern- und Schulvertretern sowie zuständigen Behörden in Kürze zu einem „Gesprächstermin vor Ort“ treffen.