Seniorenmittagstisch wöchentlich Neues Gewerbegebiet in Eggermühlen

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Ecke Bockradener Straße und Bippener Straße (L 73, im Vordergrund) will die Gemeinde Eggermühlen ein neues Gewerbegebiet von mehr als vier Hektar Größe schaffen. Foto: Georg GeersEcke Bockradener Straße und Bippener Straße (L 73, im Vordergrund) will die Gemeinde Eggermühlen ein neues Gewerbegebiet von mehr als vier Hektar Größe schaffen. Foto: Georg Geers

Eggermühlen. Eggermühlen will ein neues Gewerbegebiet westlich des Ortes an der Landesstraße schaffen.

Die Fläche ist etwa 4,35 Hektar groß und wird von der L 73 (Bippener Straße) und der Bockradener Straße eingegrenzt. Dies wurde vergangenen Donnerstag im Bauausschuss der Samtgemeinde Bersenbrück bekannt. Die Samtgemeinde muss mit einer Änderung des Flächennutzungsplanes für das Gebiet die Voraussetzung schaffen für die Baugebietsplanung der Gemeinde.

Im Gewerbegebiet im Tal des Eggermühlenbachs am Ostrand des Ortes habe die Gemeinde kürzlich zwei Grundstücke verkauft, berichtete Bürgermeister Markus Frerker (CDU), der zugleich den Bauausschuss der Samtgemeinde leitet. Nun blieben dort nur noch 6000 Quadratmeter ungenutzte Fläche frei.

Eine Erweiterung sei nicht möglich. Das Gewerbegebiet stoße an die Gemeindegrenze zu Kettenkamp. Und Kettenkamp habe auf seiner Seite der Grenze ökologische Ausgleichsflächen geschaffen. Deshalb beabsichtige die Gemeinde Eggermühlen, ein Grundstück kurz hinter dem westlichen Ortsrand zu kaufen, um dort weiter Flächen für die Gewerbeentwicklung zur Verfügung zu haben. Einstimmig empfahl der Ausschuss der Samtgemeinde, das Verfahren zu starten.

Zwei Tage zuvor hatte der Eggermühlener Gemeinderat getagt. Dort hieße es im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Haushaltes, die Gemeinde plane auch seit Längerem schon ein neues Wohnbaugebiet, das vielleicht noch in diesem Jahr verwirklicht werden könne.

Der Mittagstisch für Senioren, den die Gemeinde gestartet hat, kommt bestens an, berichtete im Gemeinderat Ruth Gerdes (SPD). Zweimal hätte er schon stattgefunden, ein Kreis von zehn Teilnehmern habe sich herausgebildet. Die Teilnehmer würden sich am liebsten zweimal die Woche zum Essen und Klönen im Pfarrheim treffen. Das sei aber für zwei Ehrenamtliche nicht zu schaffen.

Gerdes kümmert sich zusammen mit Ratskollegin Ramona Ebler (CDU) um den Seniorentisch. Künftig solle er zumindest einmal wöchentlich am Freitag stattfinden, Gerdes will sich diesen Tag freihalten. Wenn sich zusätzliche Freiwillige als Helfer fänden, wäre auch mehr drin.


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