Platz schwer bespielbar TuS Bersenbrück nur 2:2 im Test gegen Oythe

Von Dieter Brandt

Malik Urner überraschte den Qyther Keeper beim 2:2. Foto: Rolf Kamper/ArchivMalik Urner überraschte den Qyther Keeper beim 2:2. Foto: Rolf Kamper/Archiv

Bersenbrück. Ein Testspiel ohne viel Aussagekraft absolvierte der TuS Bersenbrück am Dienstagabend. Denn beim 2:2 gegen den Landesliga-Spitzenreiter VfL Oythe hatten beide Mannschaften mit schwierigen Platzverhältnissen zu kämpfen.

Der Kunstrasen des Hemkestadions war stellenweise stark von Schnee und Eis bedeckt. Für Fußball-Obmann Bernard Schmidt war die Austragung der Begegnung „grenzwertig“, doch beide Vereine wollten spielen. Trainer Farhat Dahech stufte den Test von daher als bessere Laufeinheit ein.

Kein Kurzpassspiel

„Das hatte gar nichts zu sagen. Wir mussten unser Spiel komplett umstellen und den Bedingungen anpassen. Schnelle Richtungsänderungen und Kurzpassspiel waren nicht möglich“, erklärte Dahech.

So hatten Spieler beider Mannschaften arge Probleme mit der Standfestigkeit. Schlimmeres befürchtete man, als Luis Mena beim Gegenpressing ausrutschte und böse mit Oythes Julian Gieseke zusammenprallte. Nach kurzer Behandlungspause ging es für beide weiter und auch im weiteren Spielverlauf sollte sich niemand verletzen. Erfreulich war zudem das Startelf-Comeback von Max Tolischus, der im Zentrum viel dirigierte und organisierte.

Optisch überlegen

Die Bersenbrücker waren optisch überlegen und gingen durch ein von Mena erzwungenes Eigentor in Führung. Ein Ballverlust am eigenen Sechzehner war Ausgangspunkt für das 1:1, das der TuS vor der Pause hinnehmen musste. Kurz nach Wiederanpfiff war die Defensive erneut unachtsam, die mit einem Vertikalball überspielt wurde. Oythes Niklas Ellmann war frei durch und überwand Torwart Arne Torliene sehenswert per Lupfer. Ebenso sehenswert sorgte Malik Urner zehn Minuten vor dem Ende für den 2:2-Endstand. Aus gut 23 Metern zog der zentrale Mittelfeldmann gefühlvoll volley ab und überraschte so den Oyther Keeper, der etwas zu weit vor seinem Tor stand.

Gegen SuS Neuenkirchen

Am Sonntag (14 Uhr) bestreitet der TuS seine Generalprobe beim Westfalenligisten SuS Neuenkirchen, bevor Dahech und Co. eine Woche später zum Rückrunden-Auftakt in der Oberliga beim SC Spelle-Venhaus antreten.

TuS Bersenbrück: Torliene – Leinweber, Hartke, Flottemesch, Zimmermann (46. Romanovi) – Menkhaus, Tolischus (46. Urner) – Winkler (46. Akbulut), Goldmann, Mena (46. Homer) – Jula (46. Malungu). – Tore: 1:0 Eigentor (12.), 1:1 Greiffendorf (28.), 1:2 Ellmann (56.), 2:2 Urner (80.).