Nachbarn besichtigten Baustelle Kita St. Katharina in Rieste feiert Richtfest

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Rieste. Es geht voran mit dem Um- und Anbau der Kindertagesstätte St. Katharina in Rieste. Nach dem Baustart im Sommer 2017 wurde jetzt Richtfest gefeiert.

Während rund um die Wendeltreppe in der Eingangshalle bereits die gedeckten Kaffeetische warteten, führte Bürgermeister Sebastian Hüdepohl die geladenen Gäste erst einmal hinter den Kindergarten. Kita-Leiterin Elisabeth Hülsmann und die Erzieherinnen trugen ein Tannenbäumchen, das die Kinder mit bunten Streifen zu einer Richtkrone geschmückt hatten. Mit dabei waren Samtgemeindebürgermeister Horst Baier, Pfarrer Jan Witte als Vertreter des Trägers Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Lage-Rieste, die Gemeinderatsmitglieder, Elternvertreter, Vorstandsmitglieder des Fördervereins sowie die umliegenden Nachbarn. Sie schauten zu, wie Zimmermann Dominik Finke vom ausführenden Unternehmen Holzbau Steinemann die Richtkrone auf das Dach brachte und nach einigen zur Freude der Kinder inszenierten Fehlversuchen mit Hilfe eines Kollegen in der Giebelspitze befestigte.

Humorvoller Richtspruch

Nach dem humorvollen Richtspruch des Zimmermanns und einem Gebet von Pfarrer Jan Witte nutzen die Nachbarn die Gelegenheit, sich von den Erzieherinnen die Baustelle zeigen zu lassen. Sie besichtigten die bereits fertiggestellte Bewegungshalle und erfuhren, wie die neuen Räumlichkeiten zukünftig genutzt werden. Neben einer neuen Werkstatt und einem Matschraum wird es auch wieder ein Traumzimmer geben. Das befindet sich demnächst – wie auch die Sozialräume der Mitarbeiter – im Dachgeschoss des Anbaus. Der Rohbau des Gebäudes ist bis auf die Dachziegel inzwischen fertiggestellt, so dass die Innenarbeiten beginnen können.

Kita-Leiterin Elisabeth Hülsmann freut sich schon auf die komplette Fertigstellung, denn ein Umbau während des laufenden Betriebs sei nicht einfach. Die Kinder seien allerdings inzwischen quasi „Baufachleute“, die durch das Fenster den Handwerkern gerne bei der Arbeit zuschauten, meinte eine Erzieherin. So habe es sich zum Beispiel der Architekt nicht nehmen lassen, den begeisterten Kleinen genau zu erklären, wie man ein Haus plane. Wenn der neue Eingang und das Treppenhaus genutzt werden können, solle auch die Wendeltreppe im alten Gebäude verschwinden, erklärte Elisabeth Hülsmann. Dann könne auch dieser Raum viel besser genutzt werden.


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