Stadtrat stimmt zu „Zapfsäule“ für E-Autos kommt vors Quakenbrücker Rathaus

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Die Stadt Quakenbrück bekommt vor dem Rathaus eine „Tankstelle“ für Elektroautos. Zwei Stellplätze sollen dafür hergerichtet werden. Symbolfoto: dpaDie Stadt Quakenbrück bekommt vor dem Rathaus eine „Tankstelle“ für Elektroautos. Zwei Stellplätze sollen dafür hergerichtet werden. Symbolfoto: dpa

Quakenbrück. Vor dem Verwaltungsgebäude Markt 2 in Quakenbrück wird zunächst für fünf Jahre eine Ladestation für Elektroautos aufgestellt. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen.

Gedacht ist die Installation als „kurzfristiger Einstieg“ in die Elektromobilität. Der Standort vor dem Rathaus ist nach Meinung des Rates gut geeignet, um die E-Mobilität zu etablieren. Der Energieversorger Innogy wird die Ladestation aufstellen, mit der zwei Autos „Strom tanken“ können. Dazu wird vor dem Verwaltungsgebäude ein zweiter Parkplatz angelegt.

Energieversorger übernimmt Kosten für Installation

Die Anschlussleistung beträgt jeweils 22 kW in Wechselstromtechnik. Es soll verschiedene Möglichkeiten geben, um den Ladevorgang freizuschalten, Kreditkarte, Paypal, EC-Karte oder Smartphone-App sind vorgesehen. Die Station soll mit möglichst vielen Steckersystemen kompatibel sein. Die Kosten für die Installation und den Anschluss an das Niederspannungsnetz übernimmt der Verwaltung zufolge Innogy, die Kosten für die Pflasterarbeiten für den zweiten Stellplatz – etwa 1500 Euro – trägt die Stadt.

Werbung an prominenter Stelle für E-Mobilität

Mit der E-Ladesäule wird die Stadt Quakenbrück als fast „weißer Fleck“ von der Karte getilgt. Der Standort an „prominenter Stelle“ vor dem Rathaus biete sich an, um auf das Thema Elektromobilität aufmerksam zu machen. Weitere Vorteile aus Sicht von Rat und Verwaltung: Die Installation ist mit geringem technischen Aufwand verbunden, die Attraktivität der Innenstadt werde durch die Ladestation gestärkt, da Fahrer von Elektroautos sich während des Ladevorgangs in der Nähe aufhielten.

Beschluss im Frühsommer vertagt

Bereits in der Juni-Sitzung des Stadtrates hatte die Installation einer E-Ladesäule vor dem Gebäude Markt 2 auf der Tagesordnung gestanden. Damals hatten die Fraktionen eine Entscheidung vertagt.


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