Besucher strömen in die Stadt Burgmannfest-Endspurt in Quakenbrück mit viel Sonne

Von Bernard Middendorf


Quakenbrück. „Gut 600 – aber das ist eine Momentaufnahme!“ Muckel Lampe aus dem Orga-Team schätzte die Tageszahl der Musikfans, die den Antoniort zu den kernigen Klängen von The Beat bevölkerten, auf mehr als 1000 – nur einer der Rekorde, die beim Burgmannsfest zu verzeichnen waren.

Bei strahlend blauem Himmel setzten Veranstalter und Besucher zum Endspurt an. Angebote gab es zuhauf – kein Wunder, dass das Geld locker saß und das Fazit überaus positiv ausfiel.

Rhythmen gehen in die Beine

Wo immer sich eine Bühne auftat, gab es Staus, und es wurde eng, ohne dass sich die gut gelaunten Mienen verdüsterten. Schon am Abend zuvor hatten diverse Gruppen die Menge auf hohe Betriebstemperaturen gebracht, jetzt folgten die Schulband des AGQ, „Los Hombres“ und natürlich die Burgmannskapelle mit Rhythmen, die in die Beine gingen.

Quakenbrück wächst weiter zusammen!“, sagte Quartiersmanagerin Mareike Schmidt und meinte nicht allein ihr Stadtplan-Puzzle, sondern eindeutig auch das Traditionsfest selbst, das Jung und Alt, Groß und Klein, ja auch Arm und Reich vereint.

Viele Attraktionen

Nicht nur gastronomisch hatte die Burgmannstadt viel zu bieten. Judo zum Schnuppern für die Jüngsten, Karussells, Kuhmelken, ein Mini-Riesenrad, und überdimensionierte Bälle, in die man hineinsteigen konnte, um übers Wasser laufen zu können – Attraktionen, die oft Novitäten waren und diesem Fest überaus guttaten. Und für ein Erinnerungsfoto mit Zeitungseule Ole posierten nicht nur die kleinen Besucher des Burgmannsfestes gerne.

Kompetent beraten wurde man in sämtlichen Geschäften, die ihre Türen weit geöffnet hatten. Wer wollte, konnte sich in Minutenschnelle ein frischeres Aussehen holen. „Effektkosmetik“ hieß das Zauberwort, mit dem Maria Hänzi aus Hamburg auch um männliche Kunden warb – sehr gekonnt per Microblading; dazu gab’s vor dem neuen Geschäft an der Langen Straße 5 einen Makeup-Crashkurs kostenlos obendrauf.

Antoniort ist ein Muss

Nur gut 100 Meter weiter ging es dann richtig ab – musikalisch und stimmungsmäßig. Jeglicher Hunger nach Rock, Pop und Soul wurde gestillt, und verdursten muss auf dem Antoniort sowieso niemand. „Ich steh hier schon seit 11 Uhr. Das dürften heute bestimmt sieben, acht Stunden werden“ grinste Florian am Mischpult. The Beat heizte der Menge ein; Ralf Schlüwe traf beim Queen-Song „I want to break free“ die Stimme des unsterblichen Freddy Mercury fast perfekt. „Allright now“ von Free oder der Staus-Quo-Tophit „Rockin‘ all over the World“ – es blieb kein Wunsch blieb offen. „Einige von uns sind extra aus Osnabrück und Münster rübergekommen“, stellten Max Rump, Andreas Ebenhart, Mattes Mielke, Felix Titzmann und Frederik Brengelmann klar, dass der Antoniort einmal im Jahr einfach ein Muss ist.