Auszeichnung für Luc van Slooten Quakenbrücker ist MVP und „Rookie of the Year“

Von Bernard Middendorf

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Quakenbrück. Landesjugendauswahl, U15- und U16-Nationalmannschaft – und jetzt zwei ganz besondere Auszeichnungen: Luc van Slooten, Quakenbrücker Basketballtalent, wurde in Frankfurt alsMVP der Jugend-Bundesliga und zugleich „Rookie of the Year“ geehrt. Aus den Händen der Verantwortlichen nahm der Junge aus der Burgmannstadt die Trophäen – auf Neudeutsch Awards genannt – entgegen.

Wer sich wundert, dass ein 15-jähriger gleich mit zwei so außergewöhnlichen Titeln „überhäuft“ wird, anstatt einen weiteren Youngster, der es verdient hätte, auszuzeichnen, muss wissen, dass die Entscheidung in den beiden Kategorien von der Gesamtheit der JBBL-Trainer getroffen wird und nicht etwa einseitig von offizieller Seite. Die Coaches wählen – ebenso wie in der U-19-Bundesliga (NBBL) – die Spieler aus, die für sie die beste Saisonleistung gezeigt haben.

Talent früh erkannt

Luc van Slooten lernte beim QTSV das Basketball-ABC, fiel als Talent auf, spielte schon frühzeitig in höheren Altersklassen mit, schoss auch körperlich in die Höhe. „So groß wie Dirk möchte ich aber nicht werden“ hatte er nach einer Begegnung mit Nowitzki mal gesagt. Inzwischen doch bereits zwei Meter lang, fühlt er sich trotzdem eher auf den Außenpositionen wohl als im Getümmel „am Brett“.

Er wurde von Landestrainer Matthias Weber in die NBV-Auswahl genommen, kam in den DBB-Kader und wurde in die U15- und U16-Nationalmannschaft berufen. Nun also „Most Valuable Player“ (= wertvollster Spieler) und „Rookie of the Year“ (= Neuling des Jahres) – eine viel beachtete Ehrung in der Fraport Arena, auch wenn der Flügelspieler beim 65:92 im Top-4-Halbfinale gegen ALBA Berlin nicht seinen besten Tag erwischt hatte.

Zur Europameisterschaft

„Geht Luc mit der richtigen Einstellung ins Spiel, kann er sowohl am offensiven als auch am defensiven Ende dominant sein“, hatte JBBL-Headcoach Hanno Stein im Vorfeld differenziert geäußert. „Die Saison als solche war ein großer Erfolg.Wir konnten Spieler weiterentwickeln; und mit Luc van Slooten und Radii Caisin fahren demnächst zwei aus unserem Team zur U-16-Europameisterschaft“ fand Stein lobende Worte für die „Recken“, die er zusammen mit Christian Greve betreut.


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