Mit der Kamera durch die City Stadtführung durch Quakenbrück bald auf DVD

Von Heiko Bockstiegel

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Quakenbrücker Stadtgeschichte visuell und detailliert festzuhalten war Ziel einer Filmdokumentation des Mediendienstes der Evangelischen Jugend Bramsche. Mit Heinrich Böning stand dabei ein Fachmann vor der Kamera. Foto: Heiko BockstiegelQuakenbrücker Stadtgeschichte visuell und detailliert festzuhalten war Ziel einer Filmdokumentation des Mediendienstes der Evangelischen Jugend Bramsche. Mit Heinrich Böning stand dabei ein Fachmann vor der Kamera. Foto: Heiko Bockstiegel

Quakenbrück. Er ist ein Mann mit enzyklopädischem Wissen um Heimat- und Regionalgeschichte und jemand, der sich mit Akribie seiner Artländer Heimat verschrieben hat. Für die Quakenbrücker Stadtgeschichte ist Heinrich Böning sicherlich der beste Kenner.

Grund genug also, dieses Wissen professionell filmdokumentarisch festhalten zu lassen. Der Verein zur Förderung des Stadtmuseums hatte seit langer Zeit die Idee verfolgt, den jahrzehntelang erfahrenen Stadt- und Artland-Gästeführer für ein Projekt zu gewinnen, das auch nachfolgenden Generationen vermitteln soll, was Quakenbrücker Stadtgeschichte ausmacht.

Es dürfte hinlänglich bekannt sein, dass der Förderverein nicht nur das Stadtmuseum, sondern auch stadtgeschichtliche und heimatkundliche Belange unterstützt. „Natürlich ist ein solches Unternehmen mit Kosten verbunden. Aber wir sind überzeugt, dass die Mitgliedsbeiträge auch dafür sinnvoll angelegt sind“, erläuterte Vorsitzender Peter Hohnhorst.

Vielen Quakenbrückern ist es sicherlich nicht entgangen, dass dieser Tage ein Filmteam des Mediendienstes der Evangelischen Jugend mit Heinrich Böning in den Straßen und Gassen unterwegs war, um eine detaillierte Stadtführung filmisch festzuhalten und das Ergebnis demnächst auf DVD zu veröffentlichen.

Unter der filmtechnischen Leitung von Kameramann und Mediengestalter Kai-Fabien Rolf und gemeinsam mit Tontechniker Marco Könemann waren zwei Tage anberaumt, um der Stadtgeschichte sozusagen „von Grund auf“ nachzuspüren, und das bis ins kleinste Detail und mit modernstem technischen Equipment.

Stationen auf dem Weg durch das historische Quakenbrück waren unter anderem die umfangreichen Ausstellungen im Stadtmuseum, die St.-Marien-Kirche, die St.-Sylvester-Kirche und das Rathaus. Um störende Einflüsse, etwa von vorbeifahrenden Autos, zu vermeiden, wurden die Aufnahmen insbesondere für das Thema „Fachwerk“ und anderer wichtiger Gebäude sowie weitere touristische Highlights in die frühen Morgenstunden gelegt.

Der Mediendienst der Evangelischen Jugend Bramsche ist bekannt für subtile Filmprojekte. So wurde beispielsweise anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 eine einzigartige Reportage mit dem Titel „Was von der inzwischen fast 500 Jahre vergangenen Reformation geblieben ist“ produziert. Das Team, zu dem in diesem Fall auch Superintendent Hans Hentschel gehörte, war dabei mit einer ein Meter hohen Martin-Luther-Figur unterwegs und der Fragestellung, wer dieser bedeutende Mann war und was er heute noch für uns ist.

Wissen preisgegeben

Ganz anders nun die Themenstellung in Quakenbrück. Hier stand ein Fachmann in Sachen Stadtgeschichte vor der Kamera, um mehr oder weniger improvisiert sein Wissen über die Burgmann- und Hansestadt wahrhaftig „preiszugeben“. Denn Stadtgeschichte erlebbar zu machen und Geschichten zu erzählen, das war Hauptanliegen des Filmprojektes.

Dass dabei zum Teil erstaunliche Erkenntnisse zutage kamen, versteht sich von selbst. Vor allem aber erwies sich bei dieser außergewöhnlichen Gelegenheit einmal mehr, wie versiert Heinrich Böning speziell in Sachen Baugeschichte ist. Auf das Endergebnis der Produktion darf also mit Spannung gewartet werden.


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