Quakenbrueck24.de ist online Quakenbrück bekommt einen virtuellen Marktplatz

An passender Stelle – mitten auf dem Quakenbrücker Marktplatz – machen Moritz Jacobsen und Katharina Vater auf den neuen virtuellen Marktplatz der Burgmanns- und Hansestadt aufmerksam.Foto/Montage: Christian GeersAn passender Stelle – mitten auf dem Quakenbrücker Marktplatz – machen Moritz Jacobsen und Katharina Vater auf den neuen virtuellen Marktplatz der Burgmanns- und Hansestadt aufmerksam.Foto/Montage: Christian Geers

Quakenbrück. Quakenbrück hat mit www.quakenbrueck24.de eine neue digitale Visitenkarte im Internet bekommen. Hier entsteht eine Übersicht über alles, was Quakenbrück zu bieten hat. Es soll der virtuelle Marktplatz der Burgmannstadt werden.

Aus dem Arbeitstitel www.quakenbrueck24.de ist eine Internetseite geworden. Seit der Auftaktveranstaltung im vergangenen Oktober arbeiten Katharina Vater (Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Samtgemeinde Artland) und Moritz Jacobsen von der Initiative Quakenbrück (IQ) daran, den Quakenbrücker Firmen in der virtuellen Wirklichkeit ein Gesicht zu geben.

Virtueller Erstkontakt ist wichtig

„Sichtbarkeit im Netz“ ist eines der Themen, dem sich alle Beteiligten in Zeiten einer wachsenden Bedeutung des Onlinehandels widmen wollen und müssen: Zum einen soll jeder Einzelhändler, Gastronom, Arzt und Dienstleister in Quakenbrück Unterstützung erhalten, um sich mit einem professionellen Businesseintrag bei Google und Facebook zu präsentieren. Für einen virtuellen Erstkontakt sind zum Beispiel Business-Einträge auf der Plattform von Suchmaschinen entscheidend: mit korrekter Adresse, aktueller Telefonnummer, kompletten Öffnungszeiten und – falls vorhanden – Link zur Internetseite. Zum anderen soll für den Kunden, der vor Ort gezielt nach Waren und Produkten sucht, die Internetplattform www.quakenbrueck24.de aufgebaut werden. Zunächst sollen sich die Geschäfte präsentieren, später könnte sogar noch ein Online-Shop hinzukommen.

Seite soll alle Informationen rund um Quakenbrück bündeln

Was Quakenbrueck24.de bieten wird, ist auf der inzwischen freigeschalteten Startseite in Ansätzen schon zu sehen. „Hier sollen die Kunden das neueste Angebot, lokale Experten oder die richtige Lokalität finden“, sagen Vater und Jacobsen. Geplant sei, die Geschäfte vorzustellen, ihre Marken, Produkte und Dienstleistungen. Daneben sollen Besucher hier alle Informationen für einen Stadtbesuch erhalten. Wer sich durch die Startseite liest, der bekommt einen Eindruck davon, wie viel Arbeit noch auf alle Beteiligten wartet. Die geplanten Informationen für Kunden beginnen mit der beschriebenen Übersicht über Geschäfte und ihre Angebote, die Seite will auf Parkplätze, Geldautomaten, Fahrradabstellplätze, öffentliche Toiletten und auch das Vereinsangebot hinweisen. Auf der Internetplattform Quakenbrueck24, die mit dem Untertitel „sympathisch – lokal – online“ wirbt, wollen Einzelhändler, Gastronomie und Dienstleister gemeinsam im Internet sichtbar werden.

Gewinnspiel läuft bis Freitag, 5. Mai 2017

„Der erste Schritt ist getan“, sagt Katharina Vater. Die Seite sei aufgesetzt, nun gelte es, sie mit den angekündigten Inhalten zu füllen. Und die neue Seite müsse bekannt gemacht werden, ergänzt Jacobsen. Das geschieht auch über die sozialen Medien. Und wer die Seite anklickt und sich für den Quakenbrück24.de-Newsletter anmeldet, der kontinuierlich über aktuelle Meldungen informiert, kann an einem bis Freitag, 5. Mai, laufenden Gewinnspiel teilnehmen und einen Einkaufsgutschein über 100 Euro gewinnen.

Appell: Jeder Kaufmann braucht ein digitales Schaufenster

„So ein Portal ist heute immens wichtig“, sagt Vater und wirbt in den Reihen der Kaufmannschaft dafür, sich zu beteiligen. „Es ist keine Option, nichts zu machen“, bringt es Moritz Jacobsen auf den Punkt. Deshalb ist am Dienstag, 28. März, um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses ein Infoabend geplant. Dann wollen die beiden Projektmanager nicht nur die neue digitale Visitenkarte der Burgmann- und Hansestadt präsentieren, sondern auch Hilfestellungen geben, wie jeder Kaufmann sein digitales Schaufenster gestalten kann. Welche Daten für einen professionellen Google-My-Business-Eintrag benötigt werden, wird erläutert.

Professionelle Unterstützung

„Das kann jeder selbst machen, oder aber es gibt eine Hilfestellung“, verspricht Vater. So könnten die Kosten für einen externen Dienstleister bis zu 70 Prozent von der Stadt Quakenbrück und dem Landkreis getragen werden. Das Geld stammt aus dem vom Landkreis Osnabrück aufgelegten Wettbewerb „Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0“. Dessen Jury befand 2016 das vorlegte Online-Konzept der Initiative Quakenbrück und die Stabsstelle Wirtschaftsförderung für preiswürdig. Unterstützung bei dem Weg ins Internet soll die Firma M3-Internetagentur geben. Dessen Inhaber Manuel Schlarmann wird an dem Informationsabend anwesend sein und für die Teilnehmer auch über das Projekt „Made in Dinklage“ in der Nachbarstadt berichten, kündigt Katharina Vater an.


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