Lob für schnelle Umsetzung Neuer Studiengang am DIL in Quakenbrück gestartet

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Die Mischung macht’s: Die Teilnehmer des Zertifikatsstudiengangs „Qualitätsmanagement in der Futter- und Lebensmittelwirtschaft“ mit ihren Dozenten Sabine Bornkessel (stehend, links) und Stefan Töpfel (stehend, rechts). Foto: Peter SelterDie Mischung macht’s: Die Teilnehmer des Zertifikatsstudiengangs „Qualitätsmanagement in der Futter- und Lebensmittelwirtschaft“ mit ihren Dozenten Sabine Bornkessel (stehend, links) und Stefan Töpfel (stehend, rechts). Foto: Peter Selter

Quakenbrück. Der Zertifikatsstudiengang „Qualitätsmanagement in der Futter- und Lebenmittelwirtschaft“ ist jetzt mit motivierten Lernenden und Lehrenden am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) gestartet.

„Das Thema Qualitätsmanagement kann Betriebe von ganz unterschiedlichen Richtungen aus erreichen“, betont Dr. Sabine Bornkessel.

Wunsch der Industrie schnell umgesetzt

Die Dozentin des neuen Studienganges, die mit der Hälfte ihrer Arbeitszeit für die Hochschule Osnabrück und mit der anderen Hälfte für das DIL tätig ist, zeigt sich begeistert, dass der aktuelle Wunsch aus der Industrie, eine Zusatzqualifikation für junge und erfahrene Fachkräfte zugleich anzubieten, so schnell und effektiv ins Leben gerufen worden ist. Es sei eine hochinteressante Mischung von Teilnehmern, deren Erfahrungen und Motivationen für die gesamte Studiengruppe bereichernd sei, ist sich die Wissenschaftlerin sicher.

Abschluss mit Zertifikat

Der Studiengang dauert ein Jahr lang. Nach einer Blockwoche zu Beginn folgen monatlich Module von zwei Tagen. Im seminarfreien Monat August wird dann die Seminararbeit bearbeitet. Nach Modulprüfungen schließt der Studiengang mit einem Zertifikat ab.

Qualitätsmanagement im Fokus

Die Idee der Initiatoren des Zusatzstudienganges zur Zielgruppe scheint die richtige gewesen zu sein: Zur aktuellen Studiengruppe gehört zum Beispiel Josef Taphorn. Der aus Mühlen stammende Fleischermeister hat bereits 41 Berufsjahre hinter sich und ist in seinem Betrieb jetzt für das Qualitätsmanagement verantwortlich. Durch seine Teilnahme an dem Studiengang erhofft er sich, die in seinem Betrieb notwendigen Audits noch professioneller begleiten zu können.

Optimale Verbindung von Theorie und Praxis

Über eine ganz und gar andere Ausgangssituation vor Aufnahme des Studienganges berichtet Matthias Greten aus Cappeln. Nach seinem Abschluss als Wirtschaftsingenieur im Bereich Agri-Business in Osnabrück ist er nun seit wenigen Wochen als Trainee für einen Osnabrücker Betrieb unterwegs. Im Zuge seiner Weiterbildung als Berufseinsteiger habe sich der Studiengang mit seiner optimalen Verbindung von Theorie und Praxis geradezu angeboten. Habe er in dem Bachelor-Studiengang viel theoretischen Hintergrund gewonnen, wolle er sich jetzt spezialisieren.

Qualitätssicherung so aktuell wie nie

Alle Teilnehmer eint das Interesse an der Qualitätssicherung im Bereich der Ernährungswirtschaft, die noch nie so aktuell war wie heute. Professor Dr. Stefan Töpfel, ebenfalls in einer Doppelfunktion für die Hochschule Osnabrück und das DIL tätig, begleitet den Studiengang in Quakenbrück. Die Kooperation zwischen der Hochschule und dem DIL wirke auch direkt in den Studiengang hinein, hebt er hervor. „So können wir aktuelle Ergebnisse aus der Forschung in den Studiengang einbeziehen“, betont er. Andererseits würden die zahlreichen Kontakte zur Praxis das Netzwerk des DIL und der Hochschule stärken.

DIL und Hochschule Osnabrück Hauptakteure

Besonders freute sich Töpfel darüber, dass die Idee des berufsbegleitenden Zusatzstudienganges so schnell in die Tat umgesetzt wurde. Aber genau dadurch würden sich die beiden Hauptakteure, die Hochschule Osnabrück und das DIL ja auszeichnen: Beide seien recht schlank aufgestellt. Dann könne man auch schnell reagieren.


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