Erster Vortrag am 17. Februar Artland-Akademie Quakenbrück mit neuem Konzept

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Über die nächste Veranstaltung der Artland-Akademie Quakenbrück freuen sich (von links) Helmut R. Henrichs , Claus Peter Poppe, Ina Eggemann und Wolfgang Thon-Breuker. Foto: Peter SelterÜber die nächste Veranstaltung der Artland-Akademie Quakenbrück freuen sich (von links) Helmut R. Henrichs , Claus Peter Poppe, Ina Eggemann und Wolfgang Thon-Breuker. Foto: Peter Selter

Quakenbrück. Mit frischem Wind durch ein neues Konzept wird die Artland-Akademie Quakenbrück ihre Arbeit fortsetzen. Die erste Veranstaltung findet am 17. Februar statt, die Gründung eines Vereins wird gerade vorbereitet.

Es lohnt sich, von Zeit zu Zeit einmal genauer hinzusehen, welche Akteure aus dem Artland gerade wo in Deutschland und der Welt in Aktion sind – oder genau anders herum: Wer ist von „außen“ in das Artland gekommen und bringt sich konstruktiv in die Entwicklung der Region ein? Zudem sollen wichtige Themen rund um die Gegenwart und die Zukunft des Artlandes präsentiert werden.

Das ist ziemlich genau die Idee, die sich hinter der „Artland-Akademie Quakenbrück“ – kurz AAQ – verbirgt. Vor gut vier Jahren begann die Akademie mit ihrer Arbeit. Den Auftakt machte damals Hans-Gert Pöttering, ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments und heute Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, mit seinem Vortrag zum Thema „Woher – wohin. Meine Gedanken zu Europa“. Nicht weniger als 13 interessante Persönlichkeiten und Themen wurden bis heute präsentiert. Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) hat diese Veranstaltungsreihe seinerzeit in ihren Räumen ausgerichtet und intensiv unterstützt.

Eine Arbeitsgruppe um Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Claus Peter Poppe sowie Helmut R. Henrichs kümmert sich gerade rührig darum, das Konzept weiterzuentwickeln. Auch Ina Eggemann und Wolfgang Thon-Breuker machen als Vertreter des Arbeitskreises Christlicher Kirchen im Artland dabei mit.

In Kooperation mit dem Arbeitskreis wiederum findet auch die erste Veranstaltung der Artland-Akademie am Freitag, 17. Februar, um 18.30 Uhr statt. Martin H. Jung, Professor für Evangelische Theologie – Historische Theologie, Kirchen-, Dogmen- und Konfessionsgeschichte sowie Ökumenische Theologie, trägt zum Thema „Von Quakenbrück nach Wittenberg, von Wittenberg nach Quakenbrück – Hermann Bonnus und die Reformation im Osnabrücker Land“ vor. Wie alle Veranstaltungen der Akademie, ist ein knapp einstündiger Vortrag geplant, der anschließend noch genügend Raum für Fragen, Diskussionen und Gespräche lässt.

Als Veranstaltungsort ist künftig der Hörsaal des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück vorgesehen. Das ist aber nicht zwingend so, wenn sich andere Räumlichkeiten wie zum Beispiel kirchliche Räume anbieten würden, fänden die Veranstaltungen dann dort statt, erklärt Claus Peter Poppe. Derzeit ist die Arbeitsgruppe dabei, weitere Themen und Persönlichkeiten für ein ansprechendes Programm näher in den Blick zu nehmen.

Um die Akademie möglichst klug auf feste Beine zu stellen, planen die Mitglieder der Arbeitsgruppe, einen Verein zu gründen. In der ersten Veranstaltung im Februar soll kräftig für die Vereinsidee geworben werden, die Gründung soll dann am 24. März folgen. Derzeit werden zahlreiche Vereine, Verbände und weitere Verantwortungsträger aus der Region über die neuen Aktivitäten der Artland-Akademie informiert und um Unterstützung gebeten.

Entsprechend dem Motto der Akademie „Gegenwart verstehen, Zukunft gestalten“, möchte die Akademie quasi eine Plattform für die Menschen in der Region sein. Dabei gehe es in keiner Weise um einen elitären Anspruch der Gruppe, sondern um eine öffentliche, lebendige Plattform, für die es quasi keine Hemmschwelle gebe, betont Claus Peter Poppe.

Eine weitere Veranstaltung soll am 28. April stattfinden. Dann soll Professorin Dr. Stefanie Bröring, Leiterin der Professur für Technologie- und Innovationsmanagement im Agribusiness am Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik der Universität Bonn, in Quakenbrück begrüßt werden. Auch zu ihr lässt sich im Sinne der Akademie Verbindendes zum Artland herausstellen. Die ehemalige Osnabrücker Professorin kommt aus Dinklage. Aus der Region eben, also der Nachbarschaft des Artlandes. Willkommen.


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