Telefon-Hotline eingerichtet Bürgernetzwerk Alltagshilfen in Quakenbrück gestartet

Am roten Telefon auf Empfang: Andrea Kruse,  Ina Eggemann, Martina Uhlenkamp und Anke Lampe (von links) engagieren sich mit anderen Helfern für das Bürgernetzwerk Alltagshilfen. Foto: Bernard MiddendorfAm roten Telefon auf Empfang: Andrea Kruse, Ina Eggemann, Martina Uhlenkamp und Anke Lampe (von links) engagieren sich mit anderen Helfern für das Bürgernetzwerk Alltagshilfen. Foto: Bernard Middendorf

Quakenbrück. Das Bürgernetzwerk Alltagshilfen hat die Arbeit aufgenommen: Unter der Telefonnummer 0151 / 614 844 06 können Menschen, die Hilfen im Haus, Fahr-, Begleit- Besuchsdienste oder kleine handwerkliche Hilfen benötigen, montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr anrufen.

Die ehrenamtlichen Helferinnen Anke Lampe, Ina Eggemann, Martina Uhlenkamp, Renate Jänecke und Andrea Kruse vereinbaren zeitnah einen Termin oder vermitteln Hilfsbedürftige weiter an entsprechende Dienste. Dabei geht es immer um eine konkrete Unterstützung im Einzelfall, nicht um längerfristige Einsätze.

Der Helferkreis, der sich zusammen mit einem Initiativkreis von Mitarbeitern verschiedener Einrichtungen für die weitere Entwicklung des Netzwerkes engagiert, möchte „etwas Gutes für jeden“ in Gang setzen und hofft auf rege Inanspruchnahme des Angebots schon in der Probephase. Faltblätter mit Informationen werden in Altenwohnung und -heimen, Kindergärten, Arztpraxen, im Krankenhaus und an anderen Stellen ausgelegt.

„In der Mitte unserer Stadt Solidarität leben“ ist das Motto des Netzwerkes, das vom Mehrgenerationenhaus, der Katholischen Pfarreiengemeinschaft im Artland, von In Via Quakenbrück und der Nachbarschaftsinitiative Feriendorf unterstützt wird und Menschen, die aufgrund einer akuten Notlage Hilfe brauchen, bei der Bewältigung ihres Alltags zur Seite stehen will, aber keine Dauerbetreuung leisten kann. „Für Bedürfnisse, die über die Einsatzmöglichkeiten des Bürgernetzwerkes hinausgehen, gibt es in vielen Fällen andere Dienste, zu denen wir Sie vermitteln wollen“, schreiben die Initiatorinnen.


0 Kommentare