Noch keine Lösung für Mitarbeiter Telepoint Quakenbrück schließt am 10. Dezember

Die Quakenbrücker Telepoint-Filiale öffnet am 10. Dezember zum letzten Mal. Foto: Mirko NordmannDie Quakenbrücker Telepoint-Filiale öffnet am 10. Dezember zum letzten Mal. Foto: Mirko Nordmann

Quakenbrück. Drei Jahre nach der Eröffnung ist schon wieder Schluss: Der Elektrofachmarkt Telepoint an der Straße Kramershagen in Quakenbrück wird am 10. Dezember geschlossen. Was mit den 14 Mitarbeitern passiert, ist noch unklar.

Bei einer kurzfristig anberaumten Betriebsversammlung am Montagnachmittag erfuhren die Telepoint-Mitarbeiter von der Schließung des Quakenbrücker Elektrofachmarktes, der erst am 25. November 2013 eröffnet worden war . Damals hatte die Handelsgruppe Bünting mit Sitz in Leer/Ostfriesland, zu der unter anderem auch die Verbrauchermarktketten Familia und Combi gehören, an der Straße Kramershagen einen Neubau mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 2700 Quadratmetern errichtet, in dem neben dem Telepoint-Markt auch der Famila-Getränkemarkt einzog.

Trauriges Ende einer Zitterpartie

Für die Mitarbeiter des Quakenbrücker Telepoint-Marktes war die Nachricht am Montagnachmittag das bittere Ende einer längeren Zitterpartie. Denn schon seit einigen Wochen ging das Gerücht von der Schließung des Marktes um. In den vergangenen Monaten hatte sich die Bünting-Gruppe bereits von einigen der vormals insgesamt 15 Telepoint-Standorten getrennt. Die Märkte in Hameln, Oldenburg-Wechloy, Brake und Leer wurden geschlossen. Und nun trifft es auch noch Quakenbrück. Damit verbleiben nur noch neun Standorte auf der Telepoint-Landkarte.

„Prüfen verschiedene Optionen“

Wie sicher die verbleibenden Märkte sind, ist ungewiss. Denn in Branchenkreisen wird schon länger hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen, dass sich die Bünting-Gruppe komplett von den Telepoint-Märkten trennen möchte und einen Investor für die verbleibenden Filialen sucht. „Grundsätzlich prüfen wir verschiedene Optionen sowohl für einzelne Standorte als auch für das Gesamtunternehmen Telepoint“, erklärte Bünting-Pressereferentin Helen Drieling auf Anfrage des „Bersenbrücker Kreisblatts“.

Noch keine Lösung für Mitarbeiter

Die Schließung des Marktes in Quakenbrück erfolge aus „unternehmerischen und standortspezifischen Gesichtspunkten“, so Drieling weiter. Was mit den Mitarbeitern, die am 17. Dezember ihren letzten Arbeitstag haben werden, passiert, ist unklar. „Wir bemühen uns, für die rund 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine optimale Lösung zu finden. Wie diese im Einzelnen aussieht, können wir derzeit nicht sagen“, so Helen Drieling.

Keine Auswirkung auf Getränkemarkt

Was mit dem Ladengeschäft mit einer Verkaufsfläche von rund 1500 Quadratmetern passiert, ist ebenfalls noch ungewiss. Für die Verkaufsfläche, die nicht im Eigentum der Bünting Unternehmensgruppe sei, werde ein Nach- oder Untermieter gesucht. Auf den benachbarten Famila-Getränkemarkt habe die Telepoint-Schließung jedoch keine Auswirkung.


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