Wie in Bayern Quakenbrücker feiern Oktoberfest in der Artland Arena


Quakenbrück. Das Oktoberfest der Burgmannskapelle Quakenbrück in der Artland Arena bleibt ein Publikumsmagnet im Artland. Das bewies die neunte Auflage des Oktoberfestes am Samstagabend, die ein volles Haus bescherte.

Der Gastgeber des nun dritten Oktoberfestes in der Arena brauchte seine Feierlaune allerdings nur fortzusetzen, denn der Oktober bildet für die 45 Musiker ein einziges Oktoberfest. Soeben war die Burgmannskapelle aus dem spanischen Urlaubsparadies Calella zurückgekehrt, wo sie eine dreiwöchige Oktoberfestsaison eröffnet hatte, um in der Artland Arena mit dem Aufbau des neunten Quakenbrücker Oktoberfestes zu beginnen. Jetzt heißt es für die Kapelle „nach dem Oktoberfest ist vor dem Oktoberfest“, weil in der nächsten Woche der Auftritt vor 2000 Gästen im emsländischen Meppen bevorsteht.

Musikalischer Höhepunkt

„Das Oktoberfest in unserer Heimatstadt ist der musikalische Höhepunkt in unserem musikalischen Jahr mit seinen fast 30 Auftritten,“ betonte Vorstandsmitglied Ralph Hanheide. „Und unsere Jugendlichen ziehen das gesamte Orchester mit ihrer Spiellaune mit.“ Dass die Aktiven selbst sehr gut zu feiern verstehen, zeigten sie nach ihrem umjubelten Auftritt in der Artland Arena, als die Steinsberger Musikanten das Feiern wie in Bayern bis weit nach Mitternacht fortsetzten.

Fortsetzen konnte die Burgmannskapelle ihren Auftritt wieder unter der bewährten Leitung des Dirigenten Victor Göbel und mit den Gesangssolisten Matilda Bruns, Sarina Nieberding, Magnus Theisling, Hermann Lampe, Andreas Meiners, Miriam Hermes und Ruth und Rainer Calvelage.

Die gut gelaunten Gäste in bayrischer Trachtenkluft, ein durchaus gemischtes Publikum, erfreuten sich an einem hervorragend organisierten und zünftigen Oktoberfest mit frisch gezapften Bieren, deftigen bayerischen Spezialitäten und Brezln.

Eröffnet wurde das Fest mit einem Freibierfassanstich durch Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe und die stellvertretende Bürgermeisterin Tülay Tsolak. Auch sein Vorgänger, Reinhard Scholz, feierte wie in den vergangenen Jahren mit.

Die Burgmannskapelle servierte einige Stunden lang die ideale musikalische Kost zum Oktoberfest und unterstrich, dass sie ein facettenreiches Repertoire beherrscht.

Nach dem Auftritt ins Getümmel

Viel Gaudi machten Perlen der Blasmusik wie „Auf der Vogelwiese“, „Böhmischer Traum“ und „Liechtensteiner Polka“ ebenso wie die Stimmungsgaranten „Rot sind die Rosen“, „Sierra Madre“ und der Klassiker „Radetzky Marsch“. Auch deutsche und internationale Schlager verfehlten nicht ihre Wirkung. Zum Tanzen und Schunkeln animierten „Du hast mich tausendmal belogen“, „I sing a Lied für dich“ und die verschiedenen Medleys mit Hits von Helene Fischer, Wolfgang Petry, den Les Humphries Singers und von Achim Reichel. Auch etliche Zugaben, so „Cowboy und Indianer“, „Trompeten Echo“ und „Hey was geht ab“, garantierten ungebremste Feierlaune.

Danach übernahmen die Steinsberger Musikanten mit einer musikalischen Reise um die Welt das Stimmungsruder, sodass sich auch die Aktiven der Burgmannskapelle ins Partygetümmel begeben konnten. Die Steinsberger kamen soeben aus Paris zurück. In der französischen Hauptstadt verwöhnten sie ihr Publikum ebenso professionell wie in Quakenbrück und untermauerten ihren Ruf als eine der besten Zelt- und Partybands.


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