„I sing a Liad für Di“ Renslager sind „Pioniere der Oktoberfeste“ im Artland

Von Heinz Benken

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Menslage. Zur Zeit werden fast überall Oktoberfeste gefeiert. Die Blaskapelle „Die Renslager“ hat nun nach ihrem Jubiläum des 50-jährigen Bestehens im vergangenen Jahr ihr Oktoberfest zum 18. Mal gefeiert und gehört damit zu den Pionieren in der Region.

Gleichzeitig ist das bayrisch angehauchte Fest am Vereins- und Kulturzentrum Renslage eines der größten und beliebtesten Oktoberfeste und zieht nicht nur Besucher aus den umliegenden Gemeinden Menslage und Berge an. Auch diesmal war das Festzelt nahezu ausverkauft.

Den Taktstock schwang am Samstagabend wieder Markus Strootmann und Stimmungsglieder sang der aus Bremen angereiste Engländer Paul Larkin an. Ebenso wie die Musikanten waren die meisten Besucher zünftig bayrisch gekleidet. Die Damen kamen im Dirndl, die Herren in der „Krachledernen“.

40 Musikstücke präsentiert

Bei bayrischer Bierzeltatmosphäre erfreuten sich die Besucher am bekannt schwungvollen und virtuosen Spiel der „Renslager“. Unglaubliche 40 Musikstücke präsentierte diesmal das gut gelaunte Orchester, in dem sich wieder junge und routinierte Musikerinnen und Musiker ideal ergänzten. Diese gut dosierte Altersmischung fand sich auch im Publikum wieder.

Der Schwerpunkt des Programms lag auf zünftiger Egerländer Blasmusik mit Polkas und Märschen, dem bewährten Rückgrat der Renslager. Auf dieser Grundlage servierte das Orchester aber auch viele aktuelle Hits und Schlager.

Perlen der Blasmusik

Im ersten Teil des Unterhaltungskonzerts widmeten sich die Renslager ganz den Perlen der Blasmusik. Viel Spass bereiteten zunächst „Wir sind Kinder von der Eger“, „Böhmischer Traum“ und „Auf der Vogelwiese“. Auch „Mars der Medici“ trug zum gelungenen Einstieg bei.

Nach der Pause und zu fortgeschrittener Stunde und Stimmung erklangen beliebte Melodien, Schlager und Hits aus aller Welt. Vor der lustigen Einlage „Saufmaschine“ sonnte sich das Orchester aber noch einmal in Paradestücken wie Gruß an Böhmen, Radetzky-Marsch und Laubener Schnellpolka.

Dann stieg Sänger Paul Larkin mit ins Boot und brachte zusammen mit der Kapelle die Stimmung im Festzelt auf einen gewaltigen Höhepunkt mit Mitsingen und Schunkeln der Gäste und mit „Sierra Madre del Sur“ von den Zillertaler Schützenjägern, „I sing a Liad für di“ von Andreas Gabalier, Hits von Wolfgang Petry und PUR und selbstverständlich wie in jedem Jahr „Adelheid“.

Weiter bis zum Frühschoppen

Wer noch weiterfeiern wollte, konnte dies unter musikalischer Begleitung eines Discjockeys. Wer es etwas ruhiger liebte, ging am Morgen dann zum traditionellen Frühschoppen der Renslager.


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