Jede Runde zählt Sponsorenlauf für Renovierung der Nortruper Kirche

Von Anita Lennartz

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Notrup. Mit einer eher ungewöhnlichen Aktion – der Ausgabe von „Talentschachteln“ – bittet die Pfarrgemeinde St. Aloysius ihrer Mitglieder um Spenden für die Innenrenovierung der Kirche. Hendrik und Jan-Philipp Stottmann haben jetzt einen Sponsorenlauf organisiert und mit dieser Aktion 700 Euro gesammelt.

Wie in dem biblischen Gleichnis setzt die Kirchengemeinde darauf, dass Talente eingesetzt werden , um die Leihgabe von zehn Euro nach Möglichkeit um ein Vielfaches zu vermehren. Auch Hendrik und Jan-Philipp fühlten sich von der Idee angesprochen und nahmen sich vor einigen Wochen eine „Talentschachtel“ mit nach Hause.

Aktion sollte auch Spaß machen

Sie überlegten gemeinsam, was denn wohl ihre Talente seien und wie sie diese für die „gute Sache“ einsetzen könnten. Die 14- und 12-jährigen Jungen sind begeisterte Sportler, spielen gern Fußball. „Unsere Aktion sollte auch Spaß machen“, waren sich die Brüder einig und brachten aus ihrer Schule, dem Artland-Gymnasium Quakenbrück, die Idee des Sponsorenlaufs mit. Hier suchen die Läufer Sponsoren, die einen bestimmten Geldbetrag für eine vorher festgelegte Runde zahlen. Je nach Anzahl der gelaufenen Runden, zahlen die Sponsoren im Anschluss dann den zuge-sagten Betrag. Gesagt, getan, die Eltern – Andrea und Jürgen – waren schnell begeistert dabei und gemeinsam wurden Laufzettel entworfen und an Schule und Kindertagesstätte verteilt. Hendrik und Jan-Philipp machten außerdem Werbung bei Kumpels und Klassenkameraden und so nahmen am Samstag 25 Kinder und Jugendliche – und eine Erwachsene – an dem Lauf teil. Joggen, skaten, walken – alles war erlaubt, um die etwa 1,5 Kilometer lange Runde zu absolvieren.

Immer um die Kirche mit dem Kinderfahrrad

Jede gelaufene Runde wurde abgehakt, dann ging es weiter. Für die kleineren Teilnehmer gab es die Möglichkeit, eine Runde um die Kirche zu fahren oder laufen. Nachdem der jüngste Teilnehmer, der vierjährige Henri Wiemers, einige Male die große Runde mit seinem kleinen Kinderfahrrad absolviert hat, ging er auf die „kleine Runde“ über. Und er hatte einen guten Plan, um möglichst viel Geld zu sammeln: „Ich fahre mit meinem Rad so lange um die Kirche, bis die ganze Renovierung bezahlt ist“, so seine Aussage.

Schönes Beispiel

Während die Läufer und Skater unterwegs waren, bot Andrea Stottmann den anwesenden Eltern und Großeltern die Möglichkeit, sich die Wartezeit mit Kaffee und Kuchen zu verkürzen. Insgesamt kamen so mit dieser Aktion 700 Euro für die Innenrenovierung zusammen. Ein schönes Beispiel, wie einfach Talente und Ideen eingesetzt werden können, und sicherlich eine Bestätigung für die Aktion der Kirchengemeinde.


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