4036 Haushalte profitieren Telekom startet Internet-Ausbau in Quakenbrück

Für ein schnelles Internet in Quakenbrück werden zurzeit im Auftrag der Telekom leitungsstarke Glasfaserleitungen verlegt und 23 neue Verteilerstationen von der Firma. Hesselink installiert. Über den guten Fortschritt der Arbeiten freuen sich (von links) Frank Wuller, Horst Assink (Firma Hesselink), Johannes Rieken (Telekom), Mirko Lügtenaar und Guido Thannhäuser (Firma Hesselink), Figen Öz (Telekom-Vertriebsbeauftragte) und Claus Peter Poppe. Foto: Stadt QuakenbrückFür ein schnelles Internet in Quakenbrück werden zurzeit im Auftrag der Telekom leitungsstarke Glasfaserleitungen verlegt und 23 neue Verteilerstationen von der Firma. Hesselink installiert. Über den guten Fortschritt der Arbeiten freuen sich (von links) Frank Wuller, Horst Assink (Firma Hesselink), Johannes Rieken (Telekom), Mirko Lügtenaar und Guido Thannhäuser (Firma Hesselink), Figen Öz (Telekom-Vertriebsbeauftragte) und Claus Peter Poppe. Foto: Stadt Quakenbrück

Quakenbrück. Im Vorwahlbereich 05431 hat die Telekom mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen begonnen. Die ersten Tiefbauarbeiten wurden in der Stadt Quakenbrück gestartet.

Insgesamt wird die Telekom nach eigenen Angaben rund zwölf Kilometer Glasfaser verlegen und 23 Verteiler mit moderner Technik aufstellen. Das neue Netz werde so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich seien, kündigt das Unternehmen in einer Pressemitteilung an. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud werde bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steige auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 Mbit/s. Das hohe Tempo habe allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet die Deutsche Telekom rund 70000 Euro pro Kilometer. Von dem Glasfaser-Ausbau profitieren rund 4036 Haushalte ab Dezember 2016.

Wichtiger Standortvorteil

„Ich freue mich, dass die Arbeiten in Quakenbrück nun gestartet sind“, wird Quakenbrücks Bürgermeister Paul Gärtner in der Mitteilung zitiert. Schnelle Internetverbindungen seien aus dem Leben der Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich. Sie seien ein wichtiger digitaler Standortvorteil. „Gut, dass der Ausbau so zügig voranschreitet“, sagte Samtgemeindebürgermeister, Claus Peter Poppe. Die Bürger könnten es kaum erwarten, die moderne digitale Infrastruktur zu nutzen. „Schnelle Internetanschlüsse sind heute für das Leben und Arbeiten unverzichtbar“, ergänzt Frank Wuller, Fachbereichsleiter Planen und Bauen und Erster Samtgemeinderat.

Telekom: Mehrere Bauabschnitte geplant

„Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben“, kündigte Figen Öz, Regionalmanagerin der Deutschen Telekom, bei einem Ortstermin an „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten vor.“


So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt laut Telekom für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.