Verzicht auf Zeitarbeit Landtagsabgeordnete Wahlmann lobt Firma Kemper

Die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann und Mitglieder des SPD-Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Verkehr besichtigten die Firma Kemper. Foto: SPDDie SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann und Mitglieder des SPD-Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Verkehr besichtigten die Firma Kemper. Foto: SPD

Nortrup. Die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann hat zusammen mit Mitgliedern des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Verkehr die Firma Kemper in Nortrup besucht.

Wahlmann erfuhr, dass das heute in der fünften Generation geführte Unternehmen mit ungefähr 1450 Mitarbeitern zu Europas marktführenden Herstellern von Rohwurst-, Schinken-, Brühwurst-, Kochwurst- und Convenience-Produkten zählt. Über die Dimensionen der Produktion und des Vertriebs sind die niedersächsischen SPD-Politiker sehr erfreut: Jedes Jahr verlassen mehr als 90000 Tonnen Lebensmittel die fünf hoch automatisierten Produktionsstätten in Nortrup und in Cloppenburg. Zu den größten deutschen Firmenkunden gehören Lebensmittelmärkte wie Aldi und Lidl. Auch in 20 weitere europäische Länder werden die Produkte der Firma Kemper exportiert.

Die SPD-Delegation erkundete nach einem Kurzvortrag zur Firmengeschichte und zur Philosophie des Betriebes die Hallen der Brüko-Produktion (Brüh- und Kochwurst). Dabei konnten die Besucher den Produktionsweg von der Anlieferung über die Durchmischung und Würzung bis hin zum Brüh- und Kochvorgang und letztlich bis zum voll automatisierten Wurst-Verpackungsvorgang mitverfolgen.

Begleitet wurden der Arbeitskreis vom Betriebsratsvorsitzenden Werner Lager und einem der drei Geschäftsführer Wolfgang Kühnl, der auf die Zukunftspläne des Betriebes verwies: Eine mögliche Ausweitung des Firmengeländes in Nortrup sei das Ziel, dieses werde vom Eggermühlenbach begrenzt. Gern würde die Firma Kemper diesen überqueren, um die Betriebsstätte weiter effizient auszubauen und nicht an einen anderen Standort zu wechseln.

Kühnl betonte weiterhin, dass Zeitarbeit vermieden werde, dafür an produktionsreichen Wochenenden aber die Loyalität der Mitarbeiter gefragt sei. Das beeindruckte Kathrin Wahlmann: „Betriebe mit einer derartigen Firmenphilosophie zeigen auf, wie flexibel Produktionsspitzen auch ohne den Einsatz von Zeitarbeit bewältigt werden können. Derartige solidarische Betriebe brauchen wir in unserem Wirtschaftsstandort Niedersachsen.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN