Günter Schuhriemen Ehrenmitglied Große Verdienste um Philharmonischen Chor Quakenbrück

Von Bernard Middendorf

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Präsidentin Angelika Gärtner (rechts) verlieh Günter Schuhriemen (Zweiter von rechts) im Beisein von Ji Kyung Lee und Albert Niem die Ehrenmitgliedschaft im Philharmonischen Chor. Foto: ChorPräsidentin Angelika Gärtner (rechts) verlieh Günter Schuhriemen (Zweiter von rechts) im Beisein von Ji Kyung Lee und Albert Niem die Ehrenmitgliedschaft im Philharmonischen Chor. Foto: Chor

Quakenbrück. Besondere Ehre für Günter Schuhriemen: Der Vorstand des Philharmonischen Chores Quakenbrück, dessen Gründung vor allem sein Verdienst ist, hat ihn zum Ehrenmitglied ernannt.

Man könne spüren, dass die unglaubliche Freude an der Musik, „deren Funke auf uns überspringt“, ihn zum Spiritus Rector des Chores gemacht habe, hob Albert Niem, von 2001 bis 2013 Präsident, hervor. Niem begann seine Laudatio mit launigen Worten: „Ich könnte mich zur Not schlicht auf ein paar Zitate von Chormitgliedern aus den vergangenen Jahren beschränken, zum Beispiel: ‚Fragen wir Günter, der wird schon eine Lösung finden‘.“ Dessen Ehrgeiz sei 1987 gewesen, die musikalische Landschaft des Artlandes durch einen Oratorienchor zu ergänzen, der auch „seine“ Musiktage bereichern sollte.

Anspruchsvolles Projekt

Günter Schuhriemen habe in Theo Hartogh einen idealen Dirigenten gefunden, zudem aktive Mitglieder für Chor und Vorstand, Mitstreiter in Wirtschaft und Politik und nicht zuletzt Geldgeber für das anspruchsvolle Projekt gewonnen. Mit seinem heutzutage nicht mehr selbstverständlichen Engagement habe er einen großen Beitrag zur Humanisierung einer weithin am Materiellen ausgerichteten Welt geleistet.

Um Chor verdient gemacht

„Ihre Position im Leben Quakenbrücks, Ihre Verbindungen zu internationalen Orchestern und Solisten sowie Ihr hohes Organisationstalent haben Sie zum unersetzbaren Intendanten des Philharmonischen Chores gemacht“, unterstrich der Redner, der auch die professionelle Zusammenarbeit zur Zeit seiner Präsidentschaft herausstellte. Die Mitglieder seien ihm für sein musikalisches Wissen außerordentlich dankbar. „Günter Schuhriemen hat sich um den Philharmonischen Chor verdient gemacht“, fasste Albert Niem zusammen.

Präsidentin Angelika Gärtner überreichte als Zeichen des Dankes einen Blumenstrauß und eine Ehrenurkunde, ehe das Ensemble unter Leitung seiner Dirigentin Ji Kyung Lee eine besondere Version von Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ anstimmte.


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