Am Vorabend des Ersten Advent Die Sylvesterkirche Quakenbrück in neuem Licht

Von Heiko Bockstiegel

Zum Vorbereitungsgespräch für „Lichtspuren“ trafen sich Pastor Wolfgang Thon-Breuker (rechts) und Geschäftsführer Jona Revermann vom Quakenbrücker Unternehmen Revermann Veranstaltungstechnik an der St.-Sylvesterkirche. Foto: BockstiegelZum Vorbereitungsgespräch für „Lichtspuren“ trafen sich Pastor Wolfgang Thon-Breuker (rechts) und Geschäftsführer Jona Revermann vom Quakenbrücker Unternehmen Revermann Veranstaltungstechnik an der St.-Sylvesterkirche. Foto: Bockstiegel

Quakenbrück. „Lichtspuren – Licht spüren rund um die St. Sylvesterkirche“ heißt das aktuelle Projekt, mit der die Restaurierung des Gotteshauses am kommenden Samstag, also am Vorabend des Ersten Advent, von 17 bis 22 Uhr in ein besonderes Licht gerückt wird.

In Zusammenarbeit mit dem Quakenbrücker Unternehmen Revermann Veranstaltungstechnik gilt es dabei, den imposanten Kirchturm als Heimatort und Fixpunkt für alle Quakenbrücker, in fremdes Licht getaucht, ganz neu zu sehen.

Die St.-Sylvesterkirche ist nun bereits seit einem halben Jahr Baustelle und das aller Wahrscheinlichkeit nach noch ein weiteres Jahr. Mit „Lichtspuren“, einem „kleinen Gemeindefest“ mit professionellen Lichtinstallationen, möchten Kirchengemeinde und Veranstaltungstechniker „auf den Advent einstimmen und keinen oberflächlichen Lichtzauber veranstalten“, betonen Pastor Wolfgang Thon-Breuker und Jona Revermann, der Geschäftsführer des ab sofort an der Quakenbrücker Artlandstraße ansässigen jungen Unternehmens.

Dessen kreatives Team wird am Samstagabend die vielfältigen Möglichkeiten der professionellen Veranstaltungstechnik präsentieren und sich damit einer neuen Herausforderung stellen: „Für uns ist das eine maßgeschneiderte Veranstaltung, denn als professioneller Fullservice-Technikdienstleister passt das Projekt Lichtspuren genau in unser Schema“, so Jona Revermann.

„Lichtspuren“ wird um 17 Uhr von Bürgermeister Paul Gärtner und Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Claus Peter Poppe eröffnet und bietet allen Gästen ein ungewohntes und nachhaltig beeindruckendes Erlebnis. Da gilt es zum Beispiel, nicht nur die Gemäuer der St.-Sylvesterkirche als spirituellen Raum in neuem Licht zu entdecken, sondern auch den alten Kirchhof mit seinen Nischen und Gräbern. „Das ist so wie einen Hauch Ewigkeit zu erspüren“, unterstreicht Pastor Wolfgang Thon-Breuker. „Und mittendrin gibt es die Möglichkeit, um 18.30 Uhr das Konzert in der St.-Marienkirche zu besuchen, in dem der Koreanische Kirchenchor aus Bremen unter der Leitung unseres Kantors Wonsun Jung auf das Weihnachtsfest einstimmen möchte.“

Von 17 bis 22 Uhr jedenfalls wird die Turmhalle der Kirche zu einem Treffpunkt mit der Gelegenheit, mehr über die laufende Kirchenrestaurierung zu erfahren. Und einen heißen Glühwein mit und ohne Alkohol gibt es außerdem zu genießen.

Die Lichtinstallationen mit wechselnden Stimmungen in regelmäßigen Abständen sind übrigens nicht auf den kommenden Samstag beschränkt. Vielmehr bleibt der Kirchturm vom ersten Advent bis Ende Januar durchgehend abends farbig illuminiert.


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