Stadt spielt Boule-Pokal aus Französische Tradition in Bersenbrück gepflegt

Von Horst Schwitalla

Organisatoren und Gewinner des Boule-Turniers mit Gertrud Hülsmann, Jutta Stalfort, Regine Meyer zu Strohe, Ulrich Jorkiewicz, Christian Klütsch, Katrin und Rolf Sandbrink, Rita Sandbrink, Thomas Aszmons. Foto: Horst SchwitallaOrganisatoren und Gewinner des Boule-Turniers mit Gertrud Hülsmann, Jutta Stalfort, Regine Meyer zu Strohe, Ulrich Jorkiewicz, Christian Klütsch, Katrin und Rolf Sandbrink, Rita Sandbrink, Thomas Aszmons. Foto: Horst Schwitalla

Bersenbrück. Vater Rolf Sandbrink und Tochter Katrin Sandbrink haben das Boule-Turnier der Stadt Bersenbrück gewonnen. Dieser sportliche Wettkampf begeisterte Akteure und Zuschauer.

Für rund fünf Stunden war der einfache Kiesplatz vor dem Jugend- und Bildungshaus Austragungsort des Turniers. Das Teilnehmerfeld war gut besetzt, denn zwölf Mannschaften spielten um den Stadtpokal im doppelten K.-o.-System. Die Boulespieler kamen aus Bersenbrück, Rieste, Bramsche und Osnabrück. Vom Boulespiel begeisterte Gäste aus Bad Salzuflen wurden über das Tourismusbüro Bersenbrück angemeldet.

Partnerschaftsverein Bersenbrück-Tinténiac organisierte Wettbewerb

Die Teams waren gut gemischt, und das zeigt auch die Vielfalt der Leute, die Spaß an diesem Freizeitvergnügen finden. Das Turnier war vom Partnerschaftsverein Bersenbrück-Tinténiac sehr gut organisiert, der Ablauf war reibungslos. Es wurde auf sechs Feldern mit sehr unterschiedlichem Charakter gespielt. Beim Werfen der Kugeln mussten das leichte Gefälle und der Untergrund berücksichtigt werden. Auch in Frankreich wird dieses Spiel ganz unkompliziert auf öffentlichen Straßen und Plätzen gespielt.

Ohne Spiellust und Glück geht es nicht

„Auf dem Bouleturnier möchten wir nicht nur ein freundschaftliches Zeichen zu unserer Patenstadt Tinténiac setzen, sondern gleichzeitig in unseren Mauern eine französische Tradition pflegen.“ Dies bekundete der Bürgermeister bei der Siegerehrung. Unter Beifall dankte er Jutta Stalfort vom Partnerschaftsverein und seiner Stellvertreterin Gertrud Hülsmann für die Planung und Ausrichtung des Turniers. „Weil beim Boule nicht nur das Können zählt, sondern zum Gewinnen auch Spiellust und Glück gebraucht werden, gibt es immer wieder Überraschungen“, so Bürgermeister Christian Klütsch.

Ohne Niederlage ins Finale

So errangen mit den Künstlern Regine Meyer zu Strohe und Ulrich Jorkiewicz zwei absolute Neulinge den dritten Platz. Platz zwei eroberten Thomas Aszmons und Rita Sandbrink, das einzige Team, das ohne eine Niederlage ins Finale einzog. Sieger des Turniers wurden die Bersenbrücker Spieler Katrin und Rolf Sandbrink. Sie waren das ganze Turnier über sehr konzentriert und besprachen ihre Spielzüge.

Bürgermeister Christian Klütsch zeigte sich hoch erfreut, dass der Bersenbrücker Stadtpokal nun endlich einmal wieder von zwei Bersenbrückern gewonnen wurde.


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