Band Moin und Sänger Ali Pampel Zwei Premieren bei „Rock für Tibet“ in Quakenbrück

Von Birgit Eckhoff

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Quakenbrück. In zwei Tagen, also am 7. August ab 19 Uhr, findet das Benefizkonzert „Rock für Tibet“ hinter dem Bahnhof in Quakenbrück statt. Heute stellen wir einen Solokünstler und eine weitere Band vor.

Ali Pampel ist Quakenbrücker und vielen dürfte der Musiker noch als Sänger der Band Mister Cracker bekannt sein. Im vergangenen Sommer verließ Ali die Band, um als Solist durchzustarten.

„Dies geschah natürlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn diese Entscheidung war keine einfache“, erzählt Ali . Seit seinem Austritt aus der Band hat er fleißig komponiert und Songtexte geschrieben. Nun verfügt er über ein gutes Repertoire.

Erste Schallplatte im Oktober

Ali Pampel wird sein Klavier zum Konzert am Bahnhof mitbringen und Songs wie „Johnny Wachholder“, und „Schwimmbad“ singen. Die genannten sind nur einige Lieder, die er geschrieben hat und die im Allgemeinen über Betrunkenheit oder das nächtliche Schwimmen bei entsprechenden Temperaturen handeln. Wie „Katertag“ – ein Song über den Tag danach, den Tag nach dem Trinken, den Tag der Depression, den Tag der Kopfschmerzen, den „Katertag“ eben. Stimmlich ist Ali Pampel als Bariton einzuordnen und klingt vielversprechend gut, etwas wie Max Raabe, und das lässt auf Großes hoffen. Im Oktober veröffentlicht er seine erste Schallplatte .

Die Jungs vom Trio Moin werden beim „Rock für Tibet“ als Debütanten die „Bretter die die Welt bedeuten“ betreten.

Im vergangenen März taten sich die drei Musiker Horst Caseszenario (Markus Schlötelburg ) am Schlagzeug, Tommy Bomb (Kosta Giddens) für Gesang und Gitarre verantwortlich und Digi Bomb (Michael Dickmann) am Bass zusammen. Dreimal wöchentlich proben die Musiker und haben in der nur kurzen Zeit viele Stücke kreiert. Kreativ waren die Musiker auch bei ihrer Namensfindung. Wo manch einer vermutet, der Bandname Moin steht für den norddeutschen Gruß, irrt. Viel einfallsreicher waren die Musiker, denn die Buchstaben Moinstehen für: Massive Overdose in Nature. Das Trio besingt unter anderem Kilburn – einen Stadtteil von London, der in den beiden Stadtbezirken London Borough of Brent und London Borough of Camden liegt. Aber die Besucher können sich bei „Rock für Tibet“ selbst ein Bild von der Newcomer-Band machen und atmen ganz nebenbei eine massive Überdosis an Natur, denn die gibt es obendrein gratis dazu.


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