Benefizkonzert am 7. August 2015 Zum vierten Mal „Rock für Tibet“ in Quakenbrück

Von Birgit Eckhoff

Das „Rock für Tibet“-Organisationsteam: Ulrich von Auenmüller, Jürgen Krüger, Frank Uhlig und Markus Grundmann (von links). Es fehlen: Bob Giddens, Jürgen Holterhus und Thomas Schubert. Foto: Birgit EckhoffDas „Rock für Tibet“-Organisationsteam: Ulrich von Auenmüller, Jürgen Krüger, Frank Uhlig und Markus Grundmann (von links). Es fehlen: Bob Giddens, Jürgen Holterhus und Thomas Schubert. Foto: Birgit Eckhoff

Quakenbrück. Am Freitag, 7. August, ist es so weit. Dann heißt es wieder „Dabei sein – Musik genießen – Gutes tun.“ Das Festival „Rock für Tibet“ geht in die vierte Runde, wieder in gewohnter Umgebung hinter dem Quakenbrücker Bahnhof. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Mit von der Partie sind wieder Bands mit Bezug zur Region. Sie verzichten auf eine Gage und spielen für den guten Zweck.

Wieder machen alle mit bei „Rock für Tibet“, angefangen bei den sieben Initiatoren Bob Giddens, Ulrich von Auenmüller, Frank Uhlig, Thomas Schubert, Jürgen Holterhus, Markus Grundmann und Jürgen Krüger. Es gibt ein Helferteam, Thekenpersonal, Helfer bei Einlass und Essensausgabe, Cheerleader, Security, mit dabei sind Stadt und Landkreis. Alle helfen mit, um diese Veranstaltung voranzubringen und ihr gutes Gelingen zu ermöglichen. Der komplette Erlös fließt in die Projekte, um in Tibet den Menschen zu helfen, die Not etwas zu lindern und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Vor vier Jahren startete das erste Projekt mit einer Schule für Waisenkinder im Tibet. Es folgte eine Fotovoltaik-Anlage, es wurde Land gekauft und ein Molkerei-Projekt unterstützt. Der Erlös der vierten Benefizveranstaltung soll in den Bau von Ställen und den Erwerb von Kühen fließen.

„Wir brauchen dringend weitere Sponsoren, um unser Projekt voranzubringen“, sagt Bob Giddens. „Selbstverständlich stellen wir Spendenquittungen aus“, ergänzt er. Das Filmtheater Schauburg zeigt anlässlich der „Rock für Tibet“-Veranstaltung begleitend am Mittwoch, 5. August, und Montag, 10. August, jeweils um 20 Uhr, den Film „Auf der Suche nach dem alten Tibet“.

Zum Inhalt: Tibet war der letzte Ort der Welt, an dem Buddhas höchste Belehrungen – der sagenumwobene „Diamantweg“ der Yogis – praktiziert wurden. Als 1959 die Chinesen in Tibet einfielen, zerstörten diese während der Kulturrevolution die bestehende buddhistische Kultur. 2007 machte sich ein Dokumentarfilm-Team auf den Weg in die abgelegenen Kraftplätze Ost-Tibets auf der Suche nach dem letzten lebenden Haltern dieser jahrtausendealten Tradition. Dabei entstanden in der malerischen Berglandschaft des Himalajas Aufnahmen, die unser westliches Verständnis von Wirklichkeit infrage stellen.

Informationen im Internet: www.rock-fuer-tibet.de