Nun werden Kosten ermittelt OBS Artland: Drei Entwürfe in der engeren Wahl

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Die Sanierung der Oberschule Artland in Quakenbrück kommt voran: Nach einem Architektenwettbewerb sind die Entwürfe dreier Büros in die engere Auswahl gekommen. Foto: Christian GeersDie Sanierung der Oberschule Artland in Quakenbrück kommt voran: Nach einem Architektenwettbewerb sind die Entwürfe dreier Büros in die engere Auswahl gekommen. Foto: Christian Geers

Quakenbrück. Die anstehende Sanierung der Oberschule (OBS) Artland ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Drei Architekturbüros haben sich in einem offenen Realisierungswettbewerb durchgesetzt und sind von einem Preisgericht für das weitere Auswahlverfahren vorgeschlagen worden. „Das sind allesamt gute Leistungen“, urteilte Stefan Schopmeyer, dessen Büro die Samtgemeinde bei diesem Wettbewerb begleitet.

  • Die Sanierung der Oberschule Artland ist „kein Luxus, sondern Notwendigkeit“, sagte Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe am Donnerstag im Samtgemeinderat.
  • Die Samtgemeinde Artland muss für Umbau und Umgestaltung einen zweistelligen Millionenbetrag einplanen.
  • Ein Preisgericht hat Ende Juni über 14 eingereichte Arbeiten beraten. Drei von ihnen erhielten Anerkennungspreise, drei weitere kamen in die engere Auswahl.

Bevor der Architekt Auswahlverfahren und Entscheidung des Preisgerichts vorstellte, erinnerte Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe im Samtgemeinderat am Donnerstagabend an den „langen Vorlauf“. Rat und Verwaltung hätten sich in den vergangenen Monaten intensiv Gedanken über die dringend erforderliche Sanierung der Oberschulgebäude gemacht, „die baulich und pädagogisch notwendig ist“. Am Ende habe sich der Rat für Umbau und Sanierung entschieden. „Diese Lösung ist etwas teurer als eine Grundsanierung, günstiger als ein Neubau, langfristig wirtschaftlicher und für die Stärkung des Schulstandortes die nachhaltigste Lösung“, so der Verwaltungschef. Das seien gute Argumente, um auch in der Öffentlichkeit mit Blick auf den zweistelligen Millionenbetrag deutlich zu machen: „Das ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit.“

140 Bewerbungen gingen bei der Samtgemeinde Artland ein

Wie viel Arbeit das „gut und zielorientiert mit Fachleuten besetzte Preisgericht“ in den vergangenen Wochen hatte, erläuterte Schopmeyer. Nach Veröffentlichung des Wettbewerbs seien 140 Bewerbungen eingegangen. Davon seien einige für das Auswahlverfahren gesetzt worden, andere durch das Los ermittelt worden. 17 Büros seien schließlich aufgefordert worden, ein Konzept einzureichen. Am Ende machten 14 Architekten mit.

In der Aula der Oberschule trat Ende Juni das Preisgericht zusammen. Auf Stellwänden, so Schopmeyer, seien 70 Meter Pläne ausgestellt und eingehend begutachtet worden. Am Ende, nach vielen Beratungen und Diskussionen, vergaben die Juroren drei Anerkennungspreise. Ins weitere Auswahlverfahren haben es folgende Bewerber geschafft: Architekturbüro sdks Architekten Darmstadt (1. Platz), Reinders Architeken Osnabrück (2. Platz), Architekturbüro Farwick+Grothe, Ahaus (3. Platz).

Letzte Entscheidung trifft der Artländer Samtgemeinderat

In den kommenden Wochen wird das Büro Gantert und Wiemeler im Auftrag der Samtgemeinde Artland die Entwürfe der drei Erstplatzierten „auf Herz und Nieren prüfen“ und „neutrale Kostenberechnungen erstellen“. Er wird aber auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung vornehmen. „Da wird erneut der Beste herausgefiltert“, so Schopmeyer.

Nach einer erneuten Bewertung trifft dann der Artländer Samtgemeinderat die letzte Entscheidung, welcher Entwurf umgesetzt wird.


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