Langstreckenrennen Miniatur-Formel-Eins auf Quakenbrücker Eichenring

Von Heinz Benken

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Quakenbrück. Zu seinem zweiten zweitägigen Langstreckenrennen für Mannschaften hatte das RC Racing Team Quakenbrück auf sein Gelände am Eichenring in Quakenbrück eingeladen. Wegen des heißen und unbeständigen Wetters nahmen diesmal nur sechs Teams aus dem nordwestdeutschen Raum an der Miniatur-Formel-Eins teil. An den Start gingen die „Buggys“ genannten ferngesteuerten Modellrennautos.

Nach insgesamt acht Stunden voller Konzentration stand am zweiten Renntag das Gesamtergebnis für die Teams fest. Es siegte die Mannschaft des Gastgebers mit Ingo und Michael Wanning, Sascha Nelson, Laurenz Schmidt und Niklas Willen mit 792 Gesamtrunden. Zweiter wurde das „gemischte“ Team mit Markus Bierholz, Michael Geppert, Ingo Hinzmann und Florian Kaczmarek, das 788 Runden schaffte.

Drückende Hitze herrschte auf dem Gelände

Der dritte Platz ging an das gemischte Team mit Daniel Terron Browa, Jens Janßen, Ingo Lempfuhl, Carsten Ender und Peter Kratochwill, das auf 738 Runden kam.

Das Wetter spielte auch am Rennwochenende eine Rolle. Am ersten Renntag herrschten drückend heiße Sommertemperaturen, am Finaltag wäre das Rennen fast einem Gewitter zum Opfer gefallen.

Bereits zur Mittagszeit begann es heftig zu regnen. Doch eine Abstimmung unter den Fahrern führte zur Fortsetzung des Rennens, die allerdings ohne den neuen Streckenbelag nicht möglich gewesen wäre. Der alte Rennbahnbelag aus Lehm war vom RCRT Quakenbrück durch einen Belag aus Kunstrasen ersetzt worden, unter dem Schotter für einen guten Abfluss des Wassers sorgt. Zudem wurde die Strecke neu angelegt und ist nun für die Fahrer wesentlich abwechslungsreicher geworden.

Modell-Rennbuggys gleiche Formel-Eins-Boliden

Die Off-Road-Rennbuggys gleichen auf den ersten Blick den „Formel 1“-Rennwagen, sind aber um ein Achtel kleiner. Sie haben einen permanenten Allradantrieb, drei Differenziale und Scheibenbremsen. Die kleinen Dreieinhalbkubikzentimeter-Verbrennerautos sind zwischen drei und fünf Kilogramm schwer und erreichen bis zu 80 Stundenkilometer. Die „Fahrer“ der Buggys sitzen aber nicht im Cockpit, sondern steuern ihre bis zu 60 Zentimeter langen Rennbuggys mit ihrer Fernsteuerung über die Piste.

Anders als bei der Formel 1 müssen die Fahrer die Wartung ihrer Fahrzeuge selbst übernehmen. Auch Felgen, Reifen, Motoren, Tuningteile und weiteres Zubehör werden mit viel Können und Sorgfalt am Fahrzeug angebracht.


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