Kanupolo-Turnier auf der Hase Quakenbrücker Schüler sind Norddeutscher Meister

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Quakenbrück. 16 Vereine aus den Bundesländern Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachen kamen am Wochenende zur Norddeutschen Meisterschaft nach Quakenbrück. Den Titel konnte der Bundesligist Göttingen mit nach Hause nehmen. Die Herren des Wassersport Vereins Quakenbrück (WSVQ) traten mit zwei Mannschaften an und belegten die Plätze 5 und 15. Dafür holten Quakenbrücker Schüler in einer Spielgemeinschaft mit den Osnabrückern den Titel in ihrer Klasse.

Am Sonntag standen sich die Schüler des RSV Hannover und des WSV Osnabrück im Endspiel gegenüber. Der Quakenbrücker Nachwuchs spielt zusammen mit den Osnabrückern in einer Spielgemeinschaft. Der strahlende Sonnenschein lockte nicht nur die Eltern, der zehn bis 14-Jährigen an die Hase. Vor großem Publikum gewann der WSV Osnabrück die Begegnung 5:3. Kaum ertönte der Abpfiff warfen die Kleinen Padel und Arme in die Luft und setzten zu Sprechchören an. „Die können sich noch richtig freuen“, bemerkte ein Zuschauer. Mit dem Sieg haben sie nicht nur den, an diesem Turnier weniger erfolgreichen Männern gezeigt, wie es geht, sie haben sich auch für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Um dort mitzuspielen reiche für die Herren, Jugend- und Damenmannschaften eine Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft, erklärt Hanjo Schwarze, Wettkampfleiter des Turniers. Bei den Schülern sehe das etwas anders aus: nur die ersten vier Plätze seien qualifiziert. Umso mehr freut sich der Verein, dass es den Osnabrückern mit Quakenbrücker Beteiligung gelungen sei. „Aus sportlicher Sicht sind wir mit dem Verlauf des Turniers zufrieden. Die Schüler sind Norddeutscher Meister und die Jugend belegte Platz drei“, resümiert Schwarze. Außerdem habe er sich über die Teilnahme von immerhin vier Damenmannschaften gefreut, im Vorjahr waren lediglich drei gemeldet.

Als Vizemeister aus dem vergangenen Jahr haben sich die Herren des WSVQ allerdings mehr erhofft. Die erste Mannschaft konnte sich einzig gegen den Hamburger ACC nicht behaupten und verlor das Spiel 1:5. Aufgrund des schlechten Torverhältnisses endete das Turnier für die Herren damit unglücklich mit dem undankbaren Spiel um Platz fünf. Das konnten sie für sich entscheiden und schlugen den Ratzeburger Kanuclub 5:1. „Am Finale haben wir zwar auch teilgenommen, aber leider nur als Schiedsrichter“, witzelt Schwarze, selbst Herrenspieler. Ansonsten lieferten sich der KG List und der Göttinger PC eine finale Wasserschlacht, bei der der Bundesligist als Gesamtsieger hervorging. „Mit Göttingen haben wir einen extrem starken Norddeutschen Meister.“ Weiter berichtet der Wettkampfleiter, dass in diesem Jahr mit drei Bundesligamannschaften das Leistungsniveau sehr hoch einzuschätzen sei. Auch vom Deutschen Kanu Verband habe es Lob zur Ausrichtung des Tuniers gegeben. Der DKV ist in diesem Fall der Veranstalter und der WSVQ Ausrichter der Veranstaltung. Bereits im zweiten Jahr in Folge sei die Hase an der Sohlengleite als Austragungsort der Norddeutschen Meisterschaft ausgewählt worden, dies hänge mit dem Standort selbst sowie mit der Organisation zusammen, freut sich Schwarze über diesen Heimvorteil. Er weist aber auch explizit daraufhin, dass nur mit der Hilfe vieler Freiwilliger ein solches Ereignis zu stemmen sei. Besonders dankt er dabei seinem Vater, Friedhelm Schwarze, den Ersten Vorsitzenden des Vereins.

Als Nächstes bereiten sich die Quakenbrücker Herren auf die Deutsche Meisterschaft vor, die vom 6. bis 9. August in Berlin stattfindet.


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