„Projekt Naturspielplatz“ Fast 50 Helfer für Quakenbrücker Kindergarten

Von Albert Schmidt

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Annähernd 50 Mütter, Väter und weitere Freiwillige waren im Einsatz, um das „Projekt Naturspielplatz“ für die Kindertagesstätte St. Paulus ein entscheidendes Stück voranzubringen. Fotos: Bernard MiddendorfAnnähernd 50 Mütter, Väter und weitere Freiwillige waren im Einsatz, um das „Projekt Naturspielplatz“ für die Kindertagesstätte St. Paulus ein entscheidendes Stück voranzubringen. Fotos: Bernard Middendorf

Quakenbrück. „Wir sagen: Danke schön!“ betonte Sabine Matusche im Namen ihres Teams und sicherlich auch der Kinder, als es am Wochenende hinter der Rosenstraße 2 richtig rund ging: Annähernd 50 Mütter, Väter und weitere Freiwillige waren im Einsatz, um das „Projekt Naturspielplatz“ für die Kindertagesstätte St. Paulus ein entscheidendes Stück voranzubringen.

Gewaltige Baumstämme vom Gut Vehr, gestiftet von Familie Welker, sowie Steinblöcke aus Ibbenbüren mussten bewältigt werden, ganz zu schweigen von diversen Balken- und Erdbewegungen – auch mit dem Bagger. „Der Hügel dort, das wird das Matterhorn von St. Paulus“, scherzte die Kindergartenleiterin. Die Planung war mit der Firma Sven Kalinowski aus Merzen gemacht worden, der „Nachbar zur Schulstraße“ hatte spontan Lagerung und Zufahrt ermöglicht.

„Ich bin froh, dass so viele gekommen sind“, sagte Matusche. „Menschen aus verschiedenen Kulturen, die sich verstehen und zusammenarbeiten.“ Kräfte „vom Fach“ und Hobby-Handwerker, Mütter und Väter legten gemeinsam Hand an, sorgten auch für das leibliche Wohl. Derweil betreuten Mitarbeiterinnen des Kita-Teams die Kinder auf einer Fahrt zum Campingplatz nach Essen – zünftig im Pferdewagen,

wie es sich gehört.

Sabine Matusche, die einen runden Geburtstag feierte und um das Hochleben und -werfen nicht herumkam, betonte, dass das Projekt nur durch tägliche Mitarbeit vieler „total engagierter“ Eltern, durch Spenden, unter anderem von der Kolpingsfamilie, sowie zahlreiche Freiwillige umgesetzt werden konnte. Natürlich gab auch Pfarrer Bernhard Lintker seinen Segen – allerdings nur vorläufig, denn die Vollendung des Naturspielplatzes steht ja noch bevor.


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