Jeder dritte Einsatz Fehlalarm 102 Einsätze für Feuerwehr Quakenbrück im Jahr 2014

Beförderte, Feuerwehrverantwortliche und Gäste, unter ihnen Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe (rechts), stellten sich für ein Erinnerungsfoto zusammen. Foto: Nele HermesBeförderte, Feuerwehrverantwortliche und Gäste, unter ihnen Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe (rechts), stellten sich für ein Erinnerungsfoto zusammen. Foto: Nele Hermes

nhe Quakenbrück. Fast jeder dritte Einsatz der Ortsfeuerwehr Quakenbrück war im vergangenen Jahr ein Fehlalarm. Das ging aus der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr hervor. Es gab auch zwei personelle Wechsel: Nach zehn Jahren gab Heiner Hiltermann das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters ab. Nach achtjähriger Tätigkeit verabschiedete sich Jugendfeuerwehrwart Christian Spitzkowski.

Rückblick: Ein neuer, technisch moderner ausgestatteter Rüstwagen und ein neuer Kommandowagen für den Leitenden Notarzt stehen der Feuerwehr seit Anfang des neuen Jahres zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorjahr zählte die Freiwillige Feuerwehr Quakenbrück elf Einsätze weniger. „Trotz des einsatzmäßig sehr ruhigen Jahres“ wurde sie zu insgesamt 102 Einsätzen gerufen, sagte Ortsbrandmeister Marcus Goeke. Fast jeder dritte Einsatz habe sich allerdings als Fehlalarm herausgestellt.

Statistik: 72 aktive Mitglieder zählt die Feuerwehr, in der Jugendfeuerwehr gibt es 23 Mitglieder. In der Altersabteilung sind zehn Mitglieder aktiv. Neben diesen insgesamt 105 Mitgliedern gibt es auch den „Freundeskreis der Feuerwehr“ mit mittlerweile 93 fördernden Mitgliedern. 51 Personen sind rein passive Mitglieder, die nicht in anderen Abteilungen der Feuerwehr aktiv sind, sodass sich ein Gesamtpersonalstand von 156 Mitgliedern ergibt.

Unter den 102 Einsätzen waren 41 Fehlalarme, so bleiben 28 Brandeinsätze und 25 technische Hilfeleistungen übrig. Hinzu kommen acht sonstige Einsätze, dazu zählen hauptsächlich die Fahrten des Leitenden Notarztes.

Ausblick: Für das nächste Jahr hoffte Ortsbrandmeister Marcus Goeke mit Blick auf die große Zahl der Fehlalarme nun auf Ermittlungsansätze der Polizei, um vielleicht die Rufnummern zurückverfolgen zu können. Denn mindestens drei Anrufe, die sich später als Fehlalarm herausstellten, seien „böswillig“ gewesen. Aber auch Brandmeldeanlagen lösten zwar 27-mal technisch „richtig“, aber aufgrund von Täuschungen aus.

Im Laufe des Jahres sollen die Feuerwehren der Samtgemeinde Artland außerdem mit Digitalfunk ausgestattet werden, erklärte Goeke, sodass ab Ende des Jahres auch digital gefunkt werden könne.

Wahlen: Nach insgesamt zehn Jahren gab Heiner Hiltermann sein Amt als stellvertretender Ortsbrandmeister ab. Zur Wahl steht jetzt Sven Dehnen, der zuvor das Amt des Zugführers bekleidete. Diesen nun freigewordenen Posten übernimmt Kai Dehnen. Christian Spitzkowski legt nach acht Jahren das Amt des Jugendfeuerwehrwartes nieder. Die Jugendfeuerwehr bedankte sich mit kleinen Präsenten bei Spitzkowski. Neuer Jugendfeuerwehrwart ist Denis Dröge, neuer Stellvertreter Joshua Thoben.

Zusammenarbeit: Gemeindebrandmeister Manfred Buhr bedankte sich, wie auch Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe, bei der Feuerwehr für den immer verlässlichen Einsatz. Poppe freute sich über einen stabilen Personalbestand und lobte die „tolle Nachwuchsarbeit“ der Feuerwehr.

Der Leiter der Polizeistation Quakenbrück, Dieter Ulbert, sprach von einer sehr guten Zusammenarbeit. Die Feuerwehr erleichtere die Polizeiarbeit in vielerlei Hinsicht, so Ulbert. Auch Ralf Auf dem Felde, Brandabschnittsleiter Nord, bedankte sich für den Einsatz.


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