Um Fußball verdient gemacht Quakenbrücker SC ehrt verdiente Mitglieder

Von Albert Schmidt

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Das Engagement seiner ehrenamtlichen und langährigen Mitglieder würdigte der QSC. Foto: Bernard MiddendorfDas Engagement seiner ehrenamtlichen und langährigen Mitglieder würdigte der QSC. Foto: Bernard Middendorf

Quakenbrück. Gut besetzt war das Vereinsheim des QSC, als Vorsitzender Thomas Kruse eine Amtshandlung vornahm, die ihm ein besonderes Anliegen war: Anerkennung Verleihung von „Edelmetall“ für Ehrenamtliche und für langjährige Mitglieder, die oft genug nicht nur sportliche Power, sondern auch ihre Arbeitskraft in den Dienst des Vereins gestellt hatten.

„Es ist eine Ehre, kein Amt“, habe der DFB einst gesagt, aber 1,7 Millionen Ehrenamtliche, die geschätzte 120 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr leisteten, bedeuteten gleichzeitig – bei 15 Euro pro Stunde – einen monetären Beitrag von bis zu 1,8 Milliarden Euro für den Sport. „Hinter diesen kalten Zahlen steckt eine heiße Liebe“, zitierte Kruse. Klar, dass er den Fußball meinte.

70 bis 80 Helfer seien ehrenamtlich im QSC tätig – als Trainer, Betreuer und Schiedsrichter: „Eine tolle Quote!“ Auch den Eltern gelte großer Dank. Rund 400 Jugendliche, 22 Mannschaften, 50 Tischtennis-Sportler „und 30.000 Quadratmeter Fläche“ wollten erst einmal betreut sein. Ohne QSC-Förderverein und Sponsoren, ohne den Einsatz etlicher Frauen oder „Handlanger“ beim Aufbau des Artland-Stadions sei das nicht möglich gewesen.

„Der Vorstand hat beschlossen, ein Team besonders zu ehren: Das Holterhus-Cup-Team“, verkündete Kruse, bevor er sich den langjährigen Getreuen zuwandte. Für 15 Jahre aktive oder 20 Jahre passive Mitgliedschaft erhielten Ulla Bockstiegel, Michael Abeln, Marko Salecker und Marko Marschall Ehrennadeln in Silber; ebenfalls zum Kreis der Geehrten gehörten Peter Nickel, Manfred Schreiter, Yannik und Lukas Dunkel, Günter Abeln sowie Heiner Ammon.

Abschließend empfingen Werner Huslage – seit langem im Herrenbereich tätig – sowie Burkhard Kruse die Ehrennadel in Gold. Der Beifall der Versammlung war allen Jubilaren sicher .


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