Hohe Herausforderung Stadtstiftung Quakenbrück zeichnet Hospizverein aus


Quakenbrück. Mit der von Goldschmied Herbert Feldkamp geschaffenen Ehrengabe hat die „Stadtstiftung Quakenbrück – Bürger für ihre Stadt“ einen Verein gewürdigt, der sich einer hohen Herausforderung stellt – der Begleitung Schwerkranker und Sterbender in der letzten Phase ihres Lebens: den Hospizverein „Leben bis zuletzt“. Mit der Ehrung verbunden war die Übergabe eines Schecks über 5000 Euro für die weitere Arbeit der ehrenamtlich tätigen Hospizhelfer.

In seiner Würdigung bezog sich der 1. Vorsitzende der Stadtstiftung Quakenbrück, August Averbeck, auf ein Wort Goethes: „Doch werdet ihr nie Herz zu Herzen schaffen, wenn es euch nicht von Herzen geht.“ In diesem Sinne seien die ehrenamtlic

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Ende der 1990er-Jahre des letzten Jahrhunderts entstanden in Quakenbrück zwei Gruppen, Omega und Hospiz. Beide hatten das Ziel, schwer kranke und sterbende Menschen und ihre Familien in der schweren, letzten Phase ihres Lebens zu begleiten. Die Gruppe Omega leitete Gisela Knackstedt, die Gruppe Hospiz Antje Junghans-Maurer. Nach dem Tode von Gisela Knackstedt kam es zur Vereinigung der beiden Gruppen mit Antje Junghans-Maurer als Dreh- und Angelpunkt und Eva-Maria Blanke als Einsatzleiterin. Erst 2006 kam es zur Vereinsgründung. Als 1. Vorsitzender stand Dr. Albrecht Beierbach zur Verfügung, der dieses Amt bis 2004 innehatte. Ihm folgte Antje Junghans-Maurer bis 2007. Seither leitet Dr. Erika Schleef-Drünert die Geschicke des Vereins „Hospiz – Leben bis zuletzt“. Im Jahr 2010 konnte der Verein sein zehnjähriges Bestehen feiern. 2012 dann die Umstrukturierung: Martina Hensel wurde hauptamtliche Koordinatorin, der Verein bezog ein Büro an der Artlandstraße 55. 2004 erfolgte der Umzug in das Gebäude am Schiphorst 2. In den 14 Jahren seines Bestehens haben zunächst die Gruppe, dann der Verein etwa 300 Menschen und ihre Familien begleitet. Ungefähr 100 Interessierte haben sich ausbilden lassen. Der Kreis der Ehrenamtlichen besteht aus etwa 25 Frauen und Männern, die sich jeden vierten Mittwoch im Monat treffen. Fünfmal i Jahr findet eine Supervision statt. Der Verein mit inzwischen 151 zahlenden Mitgliedern stellt sich gerne Vereinen oder Gruppen vor und pflegt Kontakt zu umliegenden Hospizvereinen. Es gibt einen „Runden Tisch mit den Pflegediensten, stationären Einrichtungen und Hausärzten. Zweimal im Jahr finden Veranstaltungen für die Öffentlichkeit statt – zu verschiedenen Themen und mit Referenten von außerhalb.

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